Meldung Alle Artikel: Meldung News Alle Artikel: News
FAO erwartet Rekordernte bei Getreide
Die FAO hat ihre Prognose für die weltweite Getreideernte 2025 nach oben korrigiert. Vor allem Mais und Reis sorgen für neue Rekorde, während Weizen leicht schwächer abschneidet.
Artikel vorlesen lassen
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat ihre Schätzung für die globale Getreideernte 2025 erneut angehoben – auf 2,961 Mrd. t. Das entspricht einem Plus von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr und 1,1 % mehr als noch im Juli erwartet.
Mais als Wachstumstreiber
Hauptgrund für die Anhebung ist eine absehbar größere Maisernte in Brasilien und den USA. Die Produktion von Grobgetreide, einschließlich Mais, dürfte auf 1,601 Mrd. t steigen. Das wären 5,9 % mehr als 2024. Auch eine deutlich größere Sorghumproduktion trägt zu diesem Zuwachs bei. Bei Weizen senkte die FAO ihre Prognose auf 804,9 Mio. t. Damit läge die Ernte zwar unter der Juli-Schätzung, aber immer noch um 0,8 % über dem Vorjahresniveau. Ausschlaggebend sind wetterbedingt geringere Erträge in China und höhere Ergebnisse in der EU. Für Reis erwartet die FAO einen Rekord: Mit 555,5 Mio. t soll die Weltproduktion um 1,0 % über dem Vorjahr liegen.
Mehr Verbrauch, höhere Vorräte
Der weltweite Getreideverbrauch 2025/26 dürfte laut FAO um 1,6 % auf 2,922 Mrd. t zulegen. Vor allem Mais und Weizen werden stärker im Futtertrog eingesetzt. Trotz des höheren Verbrauchs sollen die globalen Getreidevorräte bis Ende 2026 um 3,7 % auf den Rekordwert von 898,7 Mio. t anwachsen. Im Wirtschaftsjahr 2025/26 rechnet die FAO mit einem weltweiten Getreidehandel von 493,4 Mio. t – 1,4 % mehr als im Vorjahr. Treiber sind reichliche Mengen an exportfähigem Mais, eine steigende Weizennachfrage, unter anderem aus China, sowie höhere Reisimporte von Ländern wie Bangladesch und Ghana.
Kontakt zum Autor
Mehr zu Ackerbau

Ackerbau
Nur mit Abo: Aktueller Düngermark Herbst 2026

Ackerbau
Nur mit Abo: Direkt säen – Wasser sparen

Ackerbau
Nur mit Abo: Geringere Saatstärke und weite Reihe bei Getreide



Ackerbau
Nur mit Abo: Weizen für den Herbstanbau 2026

Ackerbau
Nur mit Abo: Senfanbau im Mühlviertel

Ackerbau
Nur mit Abo: Weizen und Durum für 2026

Ackerbau
Nur mit Abo: Wintergerste 2026 – Gute Qualität, mäßiger Ertrag

Ackerbau
Nur mit Abo: Gerstensorten im Klimawandel

Ackerbau
Nur mit Abo: Mit der richtigen Sortenwahl, Trocknungskosten sparen

Kommentare
Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte an.
