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Rubrik Ackerbau

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FAO erwartet Rekordernte bei Getreide

Die FAO hat ihre Prognose für die weltweite Getreideernte 2025 nach oben korrigiert. Vor allem Mais und Reis sorgen für neue Rekorde, während Weizen leicht schwächer abschneidet.

Quelle: Foto: Böck

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Alexander Böck-Funk 1 Min. Lesezeit

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat ihre Schätzung für die globale Getreideernte 2025 erneut angehoben – auf 2,961 Mrd. t. Das entspricht einem Plus von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr und 1,1 % mehr als noch im Juli erwartet.

Mais als Wachstumstreiber

Hauptgrund für die Anhebung ist eine absehbar größere Maisernte in Brasilien und den USA. Die Produktion von Grobgetreide, einschließlich Mais, dürfte auf 1,601 Mrd. t steigen. Das wären 5,9 % mehr als 2024. Auch eine deutlich größere Sorghumproduktion trägt zu diesem Zuwachs bei. Bei Weizen senkte die FAO ihre Prognose auf 804,9 Mio. t. Damit läge die Ernte zwar unter der Juli-Schätzung, aber immer noch um 0,8 % über dem Vorjahresniveau. Ausschlaggebend sind wetterbedingt geringere Erträge in China und höhere Ergebnisse in der EU. Für Reis erwartet die FAO einen Rekord: Mit 555,5 Mio. t soll die Weltproduktion um 1,0 % über dem Vorjahr liegen.

Mehr Verbrauch, höhere Vorräte

Der weltweite Getreideverbrauch 2025/26 dürfte laut FAO um 1,6 % auf 2,922 Mrd. t zulegen. Vor allem Mais und Weizen werden stärker im Futtertrog eingesetzt. Trotz des höheren Verbrauchs sollen die globalen Getreidevorräte bis Ende 2026 um 3,7 % auf den Rekordwert von 898,7 Mio. t anwachsen. Im Wirtschaftsjahr 2025/26 rechnet die FAO mit einem weltweiten Getreidehandel von 493,4 Mio. t – 1,4 % mehr als im Vorjahr. Treiber sind reichliche Mengen an exportfähigem Mais, eine steigende Weizennachfrage, unter anderem aus China, sowie höhere Reisimporte von Ländern wie Bangladesch und Ghana.

Kontakt zum Autor

Alexander Böck-Funk

LANDWIRT Redaktion

Ist aufgewachsen auf dem elterlichen Betrieb im oberösterreichischen Wallern und wurde immer schon als Nachfolger gehandelt. Dementsprechend verfolgt ihn die Landwirtschaft seit jeher auf Schritt und Tritt. Er studierte Agrar- und Nutzpflanzenwissenschaften an der Universität für Bodenkultur. Während dieser Zeit übernahm er den Betrieb in Wallern und führt diesen vieh- und pfluglos im Nebenerwerb. Seit 2015 schreibt er im LANDWIRT für die Bereiche Ackerbau und Energie.

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