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FH Oberösterreich strukturiert Agrarstudium neu

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Claudia Probst und Michael Schmidthaler leiten die Agrarstudiengänge in Wels und Steyr.
Quelle: Auinger

Die FH Oberösterreich passt ihre Agrar-Studiengänge ab Herbst an den Jahresrhythmus der Landwirtschaft an. Claudia Probst, Leiterin des Bachelorstudiengangs „Agrartechnologie und -management“ am Campus Wels, betont: „Der neue Studienplan verbessert vor allem die organisatorische Studierbarkeit.“ Kern ist ein „landwirtschaftsermöglichendes Zeitmodell“ mit stärkerer Konzentration der Lehrveranstaltungen auf die Wintermonate.

Praxisnahes Studium mit flexiblen Zeitmodellen

Der Bachelor richtet sich vor allem an zukünftige Hofübernehmerinnen und -übernehmer. Lehrveranstaltungen finden ab 2026 verstärkt im Winter statt, ergänzt durch Abendformate, Online-Lehre und flexible Lernmöglichkeiten. Inhaltlich bietet das Studium eine breite agrarwissenschaftliche Basis – von Pflanzenbau und Tierhaltung bis zu Spezialthemen wie Berglandwirtschaft oder Weinbau. Ergänzend werden Kompetenzen in Betriebsführung, Agrarrecht und Controlling vermittelt.

Der Masterstudiengang „Agrarmanagement und -innovationen“ am Campus Steyr baut darauf auf und setzt Schwerpunkte in Bereichen wie Digitalisierung, nachhaltige Produktionssysteme und modernes Agrarmanagement. Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Tätigkeiten in Landwirtschaft, Beratung, Industrie oder Forschung. Studiengangsleiter Michael Schmidthaler erklärt, das Studium verbinde wissenschaftliche Vertiefung mit hoher Praxisnähe und lasse sich gut mit Beruf und Betrieb vereinbaren. Ziel sei es zudem, die Landwirtschaft als attraktives und sinnstiftendes Berufsfeld zu positionieren.

Forschung und Innovation im Fokus

Ein zentrales Merkmal bleibt die enge Verbindung von Lehre und angewandter Forschung. Schwerpunkte liegen unter anderem auf Energie, Digitalisierung und nachhaltigen Produktionsmethoden. Projekte wie Agrovoltaik, energieoptimierte Höfe oder digitale Technologien zur Früherkennung von Pflanzenkrankheiten liefern Impulse für Studium und Praxis. Die Weiterentwicklung der Studienangebote erfolgt in engem Austausch mit der Agrarbranche. Damit will sich die FH Oberösterreich als wichtiger Impulsgeber für den ländlichen Raum positionieren – mit dem Ziel, Fachkräfte auszubilden, die Landwirtschaft nachhaltig und innovativ weiterentwickeln.

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