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Rubrik Forst

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Forschung rund um die Fichte: Labore im Wald

In drei Waldlaboren werden neue Ideen für geschädigte Fichtenstandorte entwickeln. Im nächsten Schritt ist geplant, diese mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf größere Waldflächen zu übertragen.

Die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts sollen der Fichte im Klimawandel helfen. Quelle: Kennerth Kullmann/shutterstock.com

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Reinhild Jäger 1 Min. Lesezeit

Im Harz und in Niederbayern gibt es jetzt drei sogenannte Waldreallabore. In ihnen sollen unter Echtzeitbedingungen neue Ansätze für geschädigte Fichtenstandorte in Mittelgebirgslagen entwickelt werden. Koordiniert wird das auf drei Jahre angelegte Projekt vom Thünen-Institut zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

Drei Waldlabore, drei Ansätze

In den Waldlaboren wird jeweils eine der nahezu kahlen Flächen sich selbst überlassen, eine weitere wird klassisch wiederaufgeforstet und eine dritte mit Baumarten bepflanzt, die nach derzeitigem Wissensstand als besonders widerstandsfähig gegenüber veränderten klimatischen Bedingungen gelten. Von den Flächen sollen außerdem digitale Zwillinge erstellt werden, um die gewonnenen Erkenntnisse direkt überprüfen zu können.

Künstliche Intelligenz in der Waldforschung

Anschließend sollen die lokal gewonnenen Ergebnisse mithilfe von Fernerkundung, Methoden der Künstlichen Intelligenz und weiteren Geodaten wie etwa digitalen Boden- und Standortdaten auf größere Waldflächen übertragen werden. Dadurch sei es möglich, die kleinräumigen Ergebnisse zu einem überregionalen Modell für Wälder im Mittelgebirgsraum hochzurechnen, die von Fichten geprägt und dadurch sehr anfällig für Schäden sind.

Kontakt zum Autor

Reinhild Jäger

LANDWIRT Redaktion

Bewirtschaftet einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb in der Obersteiermark mit dem Schwerpunkt Forstwirtschaft. Die Landwirtschaft mit Ackerbau, Pferden und Schafen betreibt sie biologisch. Bereits während und nach dem Landwirtschaftsstudium an der Universität für Bodenkultur war sie für den LANDWIRT tätig und arbeitete anschließend in einem Ziviltechnikerbüro für Landwirtschaft. Seit 2017 ist sie wieder im LANDWIRT Team und betreut die Rubrik Forst. Seit Juni 2025 ist sie Chefredakteurin.

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