Fachartikel Alle Artikel: Fachartikel Wissen Alle Artikel: Wissen
Forschung rund um die Fichte: Labore im Wald
In drei Waldlaboren werden neue Ideen für geschädigte Fichtenstandorte entwickeln. Im nächsten Schritt ist geplant, diese mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf größere Waldflächen zu übertragen.
Artikel vorlesen lassen
Im Harz und in Niederbayern gibt es jetzt drei sogenannte Waldreallabore. In ihnen sollen unter Echtzeitbedingungen neue Ansätze für geschädigte Fichtenstandorte in Mittelgebirgslagen entwickelt werden. Koordiniert wird das auf drei Jahre angelegte Projekt vom Thünen-Institut zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
Drei Waldlabore, drei Ansätze
In den Waldlaboren wird jeweils eine der nahezu kahlen Flächen sich selbst überlassen, eine weitere wird klassisch wiederaufgeforstet und eine dritte mit Baumarten bepflanzt, die nach derzeitigem Wissensstand als besonders widerstandsfähig gegenüber veränderten klimatischen Bedingungen gelten. Von den Flächen sollen außerdem digitale Zwillinge erstellt werden, um die gewonnenen Erkenntnisse direkt überprüfen zu können.
Künstliche Intelligenz in der Waldforschung
Anschließend sollen die lokal gewonnenen Ergebnisse mithilfe von Fernerkundung, Methoden der Künstlichen Intelligenz und weiteren Geodaten wie etwa digitalen Boden- und Standortdaten auf größere Waldflächen übertragen werden. Dadurch sei es möglich, die kleinräumigen Ergebnisse zu einem überregionalen Modell für Wälder im Mittelgebirgsraum hochzurechnen, die von Fichten geprägt und dadurch sehr anfällig für Schäden sind.
Kontakt zum Autor
Mehr zu Forst

Forst
Nur mit Abo: Massivholzhaus aus dem eigenen Wald




Forst
Nur mit Abo: Wald: Mäuse als Schädlinge

Waldschutz
Nur mit Abo: Borkenkäfer: Die Dürre wird nachwirken

Forst
Nur mit Abo: Arbeitssicherheit: Vorsicht beim Fällen von Totholz



Waldbau
Nur mit Abo: Plenterwald: Ein Wald, der bleibt


Kommentare
Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte an.
