Zum Inhalt springen

Rubrik Forst

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Fachartikel Alle Artikel: Fachartikel Praxishilfe Alle Artikel: Praxishilfe

Nur mit Abo: Forstmaschinen: Waldboden schonend befahren

Der Boden ist unsere Lebensgrundlage. Im Wald kann die wertvolle Ressource jedoch durch das unsachgemäße Befahren mit Forstmaschinen leiden. Wir haben Tipps, was Sie beim Bodenschutz im Wald besser machen können.

Quelle: Agrarfoto

Fritz FRUTIG 6 Min. Lesezeit

Waldböden mit Forstmaschinen zu befahren führt auf vielen Waldbodentypen im Bereich der Fahrspuren zu langfristigen Veränderungen, die sich auf die Bodenfunktionen auswirken: Eingeschränkte Porenvolumina und Porenvernetzungen reduzieren die Transportleistung des Bodens für Wasser und Luft. Die Versorgung der Wurzeln mit Wasser und Luft ist aber eine Voraussetzung für die Bodenfruchtbarkeit. Eine reduzierte Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt wiederum die Leistungsfähigkeit der Holzproduktion. Auch die Leistungen des Waldes, an denen ein öffentliches Interesse besteht, wie Klima- und Trinkwasserschutz, sind gefährdet. Die Herausforderung für Waldbesitzer ist also, die Ressource Waldboden zu schonen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Holzproduktion zu erhalten.

Empfindliche Waldböden

Die Verdichtungs- und Verformungsempfindlichkeit eines Bodens hängt von der aktuellen Bodenfeuchte und damit vom Witterungsverlauf ab. Außerdem spielen Kornverteilung, Steingehalt, Ausprägung der Wechselfeuchte, Humusgehalt und Hangneigung eine Rolle. Je höher der Wassergehalt im Boden, desto niedriger sind die Reibungskräfte zwischen den Bodenteilchen, was zu einer niedrigeren Tragfähigkeit führt. Als einfache Faustregel gilt für durchlässige Böden (z. B. sandreiche Böden), nach einem mittleren Niederschlagsereignis mindestens drei regenfreie Tage abzuwarten, bevor Sie die Fläche bodenschonend befahren können. Grobkörnige und/oder steinhaltige Böden mit einem geringen Humusgehalt im Oberboden sind kaum empfindlich. Feinkörnige und/oder steinarme Böden mit großem Humusgehalt im Oberboden weisen hingegen ein größeres Gefährdungspotenzial auf. Die Bodenempfindlichkeit steigt aber auch mit zunehmender Hangneigung. Gefrorene Böden sind weniger befahrungsempfindlich. Ob ein Boden in einem bestimmten Zustand schonend befahrbar ist, hängt auch von der eingesetzten Maschine ab (Gewicht, Bereifung usw.). Die Konsequenzen des Befahrens sind nicht nur im Oberboden zu finden, sondern auch im Unterboden. Verdichtungen im Unterboden werden vor allem durch hohe Radlasten verursacht.

 

Was dieser Artikel noch bereit hält

  • Viele praktische Tipps, wie man den Waldboden schonend befährt
  • Was ist Boden?
  • Spurtypen erkennen: Wann ist es kritisch?
  • u.v.m.

Zum Lesen dieses Artikels benötigen Sie ein Abo.

LANDWIRT Digital Monatsabo 1. Monat um € 1,-- danach € 14,50 / Monat

Flexibel, monatlich kündbar und jederzeit verfügbar. Ohne Bindung – mit Qualität, die überzeugt.

  • Jederzeit digital dabei – auf all Ihren Endgeräten
  • Exklusiver Zugang zu allen Inhalten auf landwirt-media.com
  • Nutzung der LANDWIRT KI
  • und vieles mehr

Anmelden

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Hier finden Sie weitere Print-Abonnements

Mehr zu Forst

Alle Artikel zu Forst

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte an.

Kommentar schreiben Konto erstellen

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Nach oben