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Frässaat im Ackergrünland – Praxiserfahrungen

Erschienen in: LANDWIRT 12/2026

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Quelle: Grabner

Der Motor des 240 PS starken Traktors hat sichtlich zu tun als Christoph Grabner die Streifenfräse mit angehängter Sämaschine in den Boden drückt. Es ist Mitte Mai und der Milchbauer ist gerade dabei, den Silomais für seine Rinder anzubauen. Doch der Landwirt ist nicht auf einer normalen Ackerfläche zugange. Denn erst vor wenigen Tagen hat er hier noch seinen ersten Schnitt geerntet. „Seit sieben Jahren bauen wir unseren Silomais mit der Streifenfräse nach dem ersten Schnitt im Ackergrünland an“, erzählt Christoph Grabner, während er das RTK-Spurführungssystem am Bildschirm neben der Armlehne einstellt. „Heuer bauen wir acht Hektar Silomais an.“ Ausschlaggebend für die Umstellung auf Frässaat waren die Erosionsprobleme, die Grabner und andere Landwirte immer wieder auf den teils sehr steilen Ackerflächen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hatten. „Wir haben uns dann mit einem befreundeten Lohnunternehmer zusammengesetzt und schon bald darauf begonnen eine Streifenfräse zu bauen.“ Mittlerweile sind im Großraum Hartberg und Weiz sechs Fräsmaschinen im Einsatz. „Wir bearbeiten damit zusammen eine Fläche von über 1.500 Hektar“, so der Oststeirer.

In diesem Beitrag erwartet Sie noch:

  • Praxistipps
  • Betriebsdaten

 

 

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