SchweinFerkelproduktionFutterzusätze: Saugferkelverluste und Antibiotika reduzieren

Futterzusätze: Saugferkelverluste und Antibiotika reduzieren

Erschienen in: LANDWIRT 11/2026

Bernd Ehnes nutzt seine positiven Erfahrungen mit Ergänzungsfuttermitteln rund um die Geburt auch im Abferkelstall.
Quelle: Amler

Ferkelerzeuger Bernd Ehnes aus dem mittelfränkischen Geslau (Bayern) benennt klar sein Unternehmensziel: „Mein Ziel ist es, den Betrieb nach vorne zu bringen. Dazu gehört für mich auch, weniger Antibiotika einzusetzen. Mein Potenzial zur Leistungssteigerung sehe ich bei 32, besser 33 abgesetzten Ferkeln.“ Die Wurfgrößen von durchschnittlich 34,5 geborenen Ferkeln pro Sau und Jahr gäben das her und so schmerze ihn jedes tote Ferkel, das er aus dem Stall trägt, erklärt der Landwirt. Der 37-Jährige bewirtschaftete einen Betrieb mit 250 Zuchtsauen, Ferkelaufzucht mit 1.400 Plätzen und einer „Restemast“ von 5 bis 10 % der schlecht verkäuflichen Ferkel. Zudem hält er 125 Fleckviehkühe.

Bernd Ehnes konnte bislang keinen konkreten Grund für die Saugferkelverluste von derzeit fast 13 % ausmachen. Meist handle es sich nach seiner Einschätzung um Tiere, die ein geringes Geburtsgewicht haben. Seine größte Herausforderung lag in der Vergangenheit in auseinanderwachsenden Ferkelpartien.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Erfahrungen aus der Milchviehhaltung im Abferkelstall nutzen
  • Antibiotikaverbrauch mittels pflanzlichen Wirkstoffen reduzieren
  • Energie liefern und Entzündungen hemmen: für zügige Geburten sowie fitte Sauen und Ferkel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer.
Gesamt: 0,00