TierGeflügelGefährliche Güllegase: Wenige Atemzüge bis zum Tod

Gefährliche Güllegase: Wenige Atemzüge bis zum Tod

Erschienen in: LANDWIRT 13-14/2026

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Die Gefahr durch Güllegase unterschätzen Landwirte oftmals.
Quelle: Buffler

Im April 2026 galt im Landkreis Erding ein 45-jähriger Landwirt als vermisst. Wenig später fiel ein offener Schachtdeckel an einer Güllegrube auf. Der Mann lag tot darin. Vier Kinder verloren ihren Vater.

Ein Jahr zuvor ist im Bezirk Wolfsberg in Kärnten ein 51-jähriger Landwirt bei Arbeiten an einer offenen Jauchegrube ums Leben gekommen. Im März 2024 war im schleswig-holsteinischen Osterhever ein sechsjähriger Bub verstorben, nachdem er auf dem großelterlichen Hof in einen Güllebehälter gefallen ist. Laut SVLFG ereignen sich in Deutschland rund 163 meldepflichtige Arbeitsunfälle pro Jahr beim Umgang mit Gülle. Durchschnittlich zwei davon enden tödlich.

 

Was dieser Artikel noch bereit hält:

  • Gefährliche Gase in der Gülle
  • Güllegase beim Aufrühren
  • Sicher in Güllegruben arbeiten
  • Atemschutz und Rettung bei Güllegasen
  • Gefahren am Güllefass und beim Ausbringen
  • Kinder vor offenen Gruben schützen

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