ForstGefährliche Waldarbeit

Gefährliche Waldarbeit

Quelle: Agrarfoto

8 von 10 Personen trugen zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Schutzhelm, jeder Zweite keine Arbeitshandschuhe und 58 % keine Schnittschutzhose. Fast ein Viertel der Verunfallten verzichtete gänzlich auf die Schutzausrüstung. Diese Zahlen förderte 2019 eine Feldstudie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) zutage. Der befragte Kreis: 146 verletzte Personen, die Waldarbeiten im privaten Bereich durchführten. Für die gewerbliche Wald- und Holzarbeit gibt es in Österreich schon seit vielen Jahren klare Regeln und Schutzvorkehrungen, die genau eingehalten werden müssen. Privat liegt die Verantwortung, sich angemessen zu schützen und auf die Arbeit im Wald vorzubereiten, bei jeder Einzelperson. Je gefährlicher die Tätigkeit, desto mehr Sicherheitsvorkehrungen sollten getroffen werden. Neben dem Einsatz von geeignetem und technisch einwandfreiem Werkzeug ist eine Schutzausrüstung, die auch getragen wird, maßgeblich für die eigene Sicherheit. Hierzu zählen Schutzhelm mit Gehör- und Gesichtsschutz, Forstjacke, Schnittschutzhose, Schutzhandschuhe sowie Forstsicherheitsschuhe.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Ursachen für Forstunfälle
  • Wodurch wird die Arbeit sicherer?
  • Zahlen zu Forstunfällen in Österreich und Deutschland
  • u.v.m.

 

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