Seit Jahresbeginn haben zwei Faktoren die Arbeit im Wald befeuert: die guten Holzpreise und die passende Witterung. In einigen Regionen, wie etwa in der Steiermark, sorgt zudem die Aufarbeitung von Schneedruckschäden für ein hohes Arbeitsaufkommen. Langfristig sinkt die Anzahl der Unfälle im Wald zwar durch verbesserte Ausbildung und modernere Ausrüstung, doch die Zahl der tödlichen Unfälle bleibt auf einem sehr hohen Niveau. Auffällig ist: Schwere Unfälle treffen häufig Personen in der Altersklasse zwischen 50 und 80 Jahren – also jene Gruppe, die eigentlich über langjährige Erfahrung verfügt. Dies deutet darauf hin, dass ein höheres Lebensalter nicht immer zu mehr Sicherheit führt, insbesondere bei komplexen Schadholzsituationen.
Gefahrenbereich beachten
Waldarbeit ist Teamarbeit, doch beim eigentlichen Fällvorgang ist der Gefahrenbereich konsequent zu beachten. Insbesondere betrifft das
- den Sicherheitsabstand, der mindestens 1,5 Baumlängen (in Deutschland 2 Baumlängen) beträgt, und
- den Gelände-Faktor: Im steilen Gelände vergrößert sich der Sicherheitsbereich. Befinden sich Personen unterhalb des Fällungsortes, reicht die 1,5-fache Länge nicht aus, da Stammteile oder Steine weit abrollen können.
Was der Artikel noch bereithält:
- Weitere Informationen zu Gefahrenbereichen beim Rücken
- Wie das Fällen sicherer wird
- Informationen zum Projekt Sicherheit im Bauernwald
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