Der Weg hinauf ist verschneit. In Schladming hat es in den Tagen davor kräftig geschneit, mehrere Zentimeter Neuschnee liegen auf den Wiesen. Der VW Caddy bleibt unten stehen. Der restliche Weg führt zu Fuß weiter, Schritt für Schritt, hinauf zum Garten. Die Luft ist klar, die Sonne scheint, und jeder Schritt knirscht hörbar unter den Schuhen. Oben angekommen liegt der Garten still da. Die Beete sind unter einer weißen Decke verborgen, doch die Strukturen sind zu erahnen.
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Der Zaun, ein Folientunnel und ein paar Hütten mit Werkzeug und Maschinen – alles wirkt ruhig. „Der Schnee hat mich etwas am falschen Fuß erwischt“, sagt Michael Windberger und lächelt. „Aber das gehört bei uns dazu“, erklärt er. Dass hier überhaupt Gemüse wächst, erscheint an diesem Tag fast unwirklich. 960 m Seehöhe, raues Klima, kurze Vegetationszeit – Bedingungen, bei denen viele sofort abwinken würden.
Was der Beitrag sonst noch enthält:
- Quereinstieg in die Marktgärtnerei
- 40 Kulturen am Berg
- Vertriebskonzepte
- Pausen sind wichtig
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