Der Druck auf die Schlachtrindermärkte ist in zahlreichen EU-Ländern weiterhin gegeben. In Deutschland fällt das Jungstierangebot regional etwas uneinheitlich aus. Berichtet wird von durchschnittlichen Angebotsmengen, bis hin zu einem bedarf-übersteigenden Angebot in einigen Regionen im Süden Deutschlands. Die Nachfrage ist wie schon in den letzten Wochen der begrenzende Faktor. Die Jungstierpreise notieren nach unten. Ähnlich ist die Marktsituation bei weiblichen Schlachtrindern in Deutschland. Aufgrund der durchwegs verhaltenen Nachfrage kommt es auch bei Kühen und Kalbinnen zu Preisrücknahmen.
zögerliches Kaufverhalten
In Österreich pendelt das Angebot im Jungstierbereich nach den höheren Mengen in den letzten beiden Wochen auf Normalmengen zurück. Die Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel ist aufgrund der beginnenden Ferien- und Urlaubszeit verhalten. Zugleich ist die Exportsituation im Jungstierbereich aufgrund von Preisrücknahmen in Nachbarländern und typischen Exportländern (z. B. Polen) nach wie vor angespannt. Die Jungstierpreise sind nochmals rückläufig. Bei Schlachtkühen ist die Situation ähnlich wie in der Vorwoche. Ein überschaubares Angebot trifft auf eine stabil gute Nachfrage. Auch hier zeigt sich bei den Exportmärkten eine etwas differenzierte Nachfragesituation. Die Preisnotierungen für Kalbinnen und Kühe für die laufende Woche sind unverändert, wenngleich nicht mit allen Marktpartnern eine Einigung erzielt wurde. Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 28/2026 (06.07.-12.07.2026)
- Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
- Kalbin HK R3 € 5,98
- Kuh HK R2/3 ausgesetzt
- Schlachtkälber HK R2/3 € 8,55
Quelle: ARGE Rind eGen

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