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Global Dairy Trade-Index gibt leicht nach

Bei Butter ergab sich ein deutlicher Rückgang um 12,1 % auf 5.035 USD/t.
Quelle: stockcreations/shutterstock.com

Konkret verringerte sich der GDT-Index, in dem eine Bandbreite von verschiedenen Milchprodukten und Kontrakt-Zeiträumen zusammengefasst ist, um 0,7 %. Während Butter deutlich zur Schwäche neigte, konnten die Milchpulverpreise etwas zulegen.

Der Index für wasserfreies Milchfett (Butteröl) gab beim jüngsten GDT-Event im Durchschnitt aller Kontrakte um 4,2 % auf 5.730 USD/t nach. Bei Butter ergab sich ein deutlicher Rückgang um 12,1 % auf 5.035 USD/t, wohingegen die Kurse für Buttermilchpulver um 14,4 % auf 4.222 USD/t stiegen. Die Preise für Cheddar-Käse gaben im Schnitt um 4,5 % auf 4.274 USD/t nach und jene für Laktose um 2 % auf 1.236 USD/t.

Milchpulver-Notierungen leicht im Plus

Die Milchpulver-Kurse tendierten bei der jüngsten GDT-Auktion leicht nach oben. Der Index für Magermilchpulver erhöhte sich um 2 % auf 3.433 USD/t. Die Notierung für Vollmilchpulver – das umsatzstärkste Produkt dieser Auktion – stieg um 0,7 % auf 4.115 USD/t.

In Summe wurden beim jüngsten GDT-Event Molkereiprodukte im Umfang von 22.020 t verkauft, damit lag die Menge spürbar unter dem Niveau der vorhergehenden Auktion (25.040 t). Die Zahl der teilnehmenden Bieter verringerte sich von 157 auf 148.

Analysten sehen Plafond bei Butter-Notierungen erreicht

Die Analysten führen den Indexrückgang bei der jüngsten GDT-Auktion vor allem auf die zur Schwäche neigenden Butterpreise zurück. Das Angebot sei diesmal höher ausgefallen, gleichzeitig seien die Käufer weniger bereit gewesen, entsprechende Buttermengen zu hohen Preisen zu ordern, betont Stuart Davison, Experte der neuseeländischen Börse NZX. Die Butter-Notierungen tendierten an der Global Dairy Trade ab September 2020 kontinuierlich nach oben und erreichten im März 2021 das höchste Niveau seit vier Jahren. Dass die Leitprodukte Vollmilch- und Magermilchpulver diesmal erneut besser bewertet wurden, sei ein Zeichen der Stabilität, so die Analysten.

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