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Grubber oder Pflug für die Getreidesaat?

Erschienen in: LANDWIRT AT 17/2014

Von Karl MAYER

Mit der Bodenbearbeitung vor der Getreidesaat soll ausreichend Feinerde für die Saat und Keimung geschaffen werden. So kann sich ein tiefes Wurzelsystem entwickeln, was insbesondere in der Phase des höchsten Wasserbedarfs, im Schossen und in der Abreife, wichtig ist. Je höher die Ertragserwartung ist, desto wichtiger ist ein ausgeprägtes Wurzelsystem für die nötige Wasserund Nährstoffversorgung. Auf Trockenstandorten mit niedrigem Ertragsniveau zeigt sich kaum ein Ertragsunterschied bei unterschiedlicher Bodenbearbeitung. Hier ist der Einsatz von Geräten mit hoher Schlagkraft und niedrigen Flächenkosten am sinnvollsten. Aber auch auf Böden mit hohem Ertragspotenzial ist darauf zu achten, dass teure Bodenbearbeitungssysteme nicht zur Reduktion des Mehrertrags führen.

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