Bei der Frage, wie die Gülle aufs Feld gelangt, stehen Landwirte vor der Qual der Wahl. Bei bodennaher Ausbringung entstehen niedrige Emissionen, es kommen also mehr Nährstoffe bei den Pflanzen an als bei der Breitverteilung. Die Folge: bodennahe Ausbringung führt etwa im Grünland zu deutlichen Mehrerträgen.
Das haben mehrere wissenschaftliche Versuche bewiesen. Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Bayern spricht von 5 bis 17 % mehr Trockenmasse, unabhängig von der Art der bodennahen Ausbringung. Andere Untersuchungen sehen Injektionsverteiler hier vor dem Schleppschuh und den geringsten Mehrertrag beim Schleppschlauch. Umgekehrt ist der Breitverteiler deutlich günstiger in der Anschaffung, ermöglicht eine hohe Flächenleistung und sorgt mit seinem niedrigen Gewicht gerade in Verbindung mit Verschlauchung für einen geringen Bodendruck.
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Breitverteiler bei der Gülleausbringung
- Schleppschlauch für Acker und Grünland
- Schleppschuh im Grünland einsetzen
- Injektion und Schlitzverfahren
- Weitere bodennahe Gülletechnik
- Fass und Verschlauchung kombinieren
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