Gute Ernten sind kein Zufall. Gute Getreidelager auch nicht. Wer seine Ware schützt, schützt seinen Betrieb, und das vor Schädlingen, Verlusten und einen Schritt weit auch vor schlechten Preisen. Denn wir alle wissen: Wer seine Marktfrüchte selbst lagern kann, verschafft sich Spielraum und nimmt zunehmend das Zepter um die eigene Marktposition wieder in die Hand. Immerhin kann man schneller auf schwankende Preise am Erzeugermarkt reagieren und auf die verstärkte Forderung der abnehmenden Hand eingehen, Ware zumindest für eine Zeit lang selbst vorhalten zu können.
Lagern schafft Spielraum
In unserem Schwerpunkt gehen wir darauf ein, welche Lösungen heute möglich sind – vom Silo über das Flachlager bis zum flexiblen Siloschlauch. Entscheidend ist aber weniger die Bauform als der Umgang damit: Sauberes Arbeiten, Belüftung, Kühlung und konsequente Kontrolle sind unerlässlich.
Technik und Hygiene entscheiden
Das zeigt unter anderem das Interview mit einem Experten für Vorratsschutz. Er erklärt, warum wärmeliebende Arten wie der Getreidekapuziner zunehmen und weshalb ein einziger Schädling im Lager bereits zu viel ist. Sauber geputztes Getreide ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Das zeigt der Beitrag zur Getreidereinigung. Staub, Spelzen und Strohreste beeinflussen die Qualität. Darüber sollten sich auch Tierhalter im Klaren sein. Denn nur sauberes Korn erhält neben der Lagerstabilität auch die Gesundheit der eigenen Tiere.
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