„Die Direktzahlungen, Umwelt- und Bergbauernprämien sowie Entlastungsmaßnahmen sind kein Geschenk, sondern eine faire Abgeltung der Leistungen unserer Bäuerinnen und Bauern für eine umweltgerechte Bewirtschaftung, mehr Tierwohl und Tourismus. Besonders in Zeiten hoher Produktionskosten, Wetterextreme und volatiler Märkte ist das ein wichtiges Signal der Verlässlichkeit seitens der österreichischen Agrarpolitik, die gemeinsam von Bund, EU und Ländern finanziert wird“, so Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig in einer Ausendung zu Wochenbeginn.

Insbesondere im Agrarumweltprogramm ÖPUL konnten wesentliche Steigerungen des Prämienvolumens verzeichnet werden. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf inhaltliche Änderungen im Agrarumweltprogramm zurückzuführen, die darauf abzielen, die biologische Wirtschaftsweise, den Klimaschutz, die Biodiversität und den Gewässerschutz weiter zu stärken.
Die Auszahlungssumme der Agrar Markt Austria umfasst:
- 571,6 Mio. Euro Direktzahlungen
- 445,5 Mio. Euro Agrarumweltprogramm ÖPUL
- 214,6 Mio. Euro Ausgleichszulage
- 75,3 Mio. Euro Rückerstattung CO2-Bepreisung und die temporäre Agrardieselvergütung
- 29,4 Mio. Euro projektbezogene Zahlungen
Bauernbund-Präsident Georg Strasser: „Die AMA-Hauptauszahlung ist für unsere bäuerlichen Familienbetriebe ein wichtiger Rückhalt in herausfordernden Zeiten. Wichtig ist auch das Signal der Verlässlichkeit: Österreich ist zum wiederholten Mal unter den ersten EU-Ländern, die Leistungsabgeltungen noch im selben Jahr auszahlen, und ein großer Teil der Ausgleichszahlungen kommt noch vor dem Jahreswechsel auf den Höfen an. Diese Mittel sind keine Almosen, sondern eine Abgeltung für die vielfältigen Leistungen, die unsere Bäuerinnen und Bauern tagtäglich erbringen: Sie versorgen Österreich mit hochwertigen Lebensmitteln, pflegen unsere Kulturlandschaft, leisten Beiträge für Klima, Biodiversität, Boden- und Gewässerschutz und produzieren unter hohen Tierwohlstandards. Diese Verlässlichkeit braucht es, damit unsere Höfe auch morgen investieren und wirtschaften können.“

Quelle: AMA, Bauernbund, LKÖ
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