Der heimische Christbaum steht für Nachhaltigkeit und Regionalität. Diese Werte stehen bei einer Kaufentscheidung immer öfter im Mittelpunkt. Laut einer aktuellen GfK-Umfrage wird am liebsten beim Bauern gekaut. Zum Auftakt der Christbaumverkaufssaison haben die steirischen Christbaumbäuerinnen und -bauern heute über Trends, Qualität und Erwartungen informiert.
Heimische Christbäume bleiben der Megatrend.
Im Bild v.l.: Präsident der LK Steiermark Andreas Steinegger, Obfrau der Steirischen Christbaumbauern Martine Lienhart und Christbaumprinzessin Anna Friedl.
Quelle: Paar
Der heimische Christbaum erlebt heuer eine besonders starke Nachfrage. „Christbäume aus regionaler Produktion bleiben ein Megatrend. Die Steirerinnen und Steirer kaufen ihren Baum am liebsten direkt beim Bauern“, sagt Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger unter Verweis auf eine aktuelle GfK-Befragung. Demnach stammen 94 Prozent der in der Steiermark aufgestellten Bäume aus Österreich, 79 Prozent direkt aus der Steiermark.
Die Saison läuft seit Wochen auf Hochtouren. Die zehn bis 14 Jahre lang gepflegten Bäume profitieren heuer von einem sehr guten Vegetationsjahr: viel Sonne, ausreichend Niederschläge und keine Spätfröste. Nur vereinzelt kam es zu Hagelschäden.
Der Etagenbaum, ein neuer Trend
2025 rückt ein neuer Stilbaum in den Fokus: der Etagenbaum. Er ist schlank, mittelgroß und zeichnet sich durch eine luftige, reihenförmige Aststruktur aus. Dieser Aufbau erleichtert die Dekoration und gilt als moderner, eleganter Look. Besonders gefragt bleiben Bäume zwischen 1,6 und 1,7 Metern Höhe.
Regionale Qualität und moderate Preise
Laut Martina Lienhart, Obfrau der steirischen Christbaumbauern, bieten die heimischen Betriebe hochwertige Bäume zu fairen Preisen. Trotz steigender Produktionskosten werden diese nur moderat angepasst. Der Aufwand ist groß: Die Pflanzen müssen über Jahre frei gemäht, vor Krankheiten geschützt und regelmäßig geschnitten werden. Geerntet wird möglichst spät und oft nach Mondphase, um lange Nadelfrische zu sichern.
Der Verkauf ab Hof und auf privaten Plätzen läuft bereits; öffentliche Verkaufsstände öffnen zwischen 8. und 14. Dezember. Die Transportwege betragen im Schnitt nur sieben Kilometer. Rund 350 steirische Betriebe bewirtschaften jeweils etwa einen Hektar Christbaumfläche.
Ökologischer Beitrag natürlicher Christbäume
Christbaumkulturen bieten laut Biodiversitätsstudien Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Während ihres Wachstums binden die Bäume CO₂, produzieren Sauerstoff und filtern Staubpartikel. Für jeden geschnittenen Baum wird ein neuer gepflanzt. Nach den Feiertagen werden steirische Christbäume meist gehäckselt und als Humus oder Energiequelle verwertet.
Beim Kauf eines steirischen Christbaumes können Sie wertvolle Preise gewinnen.
Quelle: Paar
Gewinnspiel mit Herkunftsnachweis
Die rot-weiß-rote Banderole „Steirischer Christbaum – Danke liebes Christkind“ garantiert regionale Herkunft und dient zugleich als Gewinnlos. Im Jänner werden Preise im Gesamtwert von rund 5.000 Euro verlost, darunter Kurzaufenthalte für zwei bis sechs Personen, erklärt Christbaumprinzessin Anna Friedl. Die Mitglieder des Vereins der Steirischen Christbaumbauern verpflichten sich freiwillig zu nachhaltiger, ökologischer Produktion.
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