Johann Stinglmayr: „Ferkel gibt es nicht mehr zu jeder Zeit im Überfluss“

„Pünktlich ab Mitte Januar beginnt jedes Jahr die Diskussion darüber, ob noch genügend Ferkel für die Schweinemäster zur Verfügung stehen. Bis in den April hinein wird sie immer heftiger, da es in dieser Zeit zu stetig steigenden Wartezeiten für Schweinemäster im Ferkelbezug kommt. Ende Juni verstummt dann diese Diskussion, weil spätestens ab diesem Zeitpunkt die Ferkelnachfrage stetig abnimmt und den gesamten Sommer über sowie weit in den Herbst hinein unter dem überdurchschnittlich hohen Ferkelangebot liegt. In dieser Phase entsteht dann bei den Ferkelerzeugern der Frust ob der häufigen Rückstellungen bereits verkaufsfähiger Ferkelpartien.
Dieses Phänomen einer praktisch andauernden Mengenproblematik auf den Ferkelmärkten besteht seit jeher und nicht nur bei uns in Österreich, sondern überall, wo die Schweineproduktion in Arbeitsteilung erfolgt.
Was der Artikel noch bereithält:
- Wie es zur konzentrierten Marktmacht einiger Erzeugerländer in Europa kam
- Versorgungslage mit österreichischen Ferkeln
- So steht es um das Angebot an Inlandsferkeln in Deutschland

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