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Rubrik Bio

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Nur mit Abo: Herbstaussaat bei trockenen Böden

Ausgetrocknete Böden machen den Herbstanbau 2026 zur Geduldsprobe. Zwei Bio-Ackerbauexperten erklären, warum flache Bearbeitung, ein flexibler Saattermin und guter Bodenschluss jetzt wichtiger sind als alte Stichtage.

Eine Saat in den ausgetrockneten Boden birgt das Risiko von schlechten Feldaufgängen. Quelle: Agrarfoto

Alexander Böck-Funk 7 Min. Lesezeit

Der Herbstanbau steht vor der Tür. Doch heuer sehen wir uns zum Teil mit Problemen konfrontiert, die wir so noch nie hatten. Die Böden sind knochentrocken. Selbst wenn zu Redaktionsschluss (18. August) die ersten kleineren Regenfälle die Situation zumindest etwas entschärft haben, sind wir von einer optimalen Bodenfeuchte weit entfernt. Hier gilt es, auf einen feuchten und regnerischen Winter zu hoffen. Der könnte die Defizite im Grundwasser wieder etwas aufbessern. Dies ist bei der Saat zu berücksichtigen. Nach der außergewöhnlichen Trockenheit geht es beim Herbstanbau vor allem darum, das wenige Wasser im Boden zu halten und den Feldaufgang abzusichern. Starre Termine wie der 21. September für den Beginn der Gerstensaat sind hierbei auch zu hinterfragen. Für Franz Traudtner, Ackerbauberater von Bio Austria Burgenland, und Daniel Lehner vom Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein ist deshalb klar: Starre Termine helfen 2026 wenig. Entscheidend sind der tatsächliche Bodenzustand und die Aussicht auf Niederschlag.

 

Was der Beitrag sonst noch enthält

  • Wasser im Boden halten
  • Der Saattermin folgt dem Regen
  • Feuchtigkeit nicht jagen
  • Sorten mit Reserven
  • Nachbau prüfen lassen
  • Hauptkultur zuerst

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Kontakt zum Autor

Alexander Böck-Funk

LANDWIRT Redaktion

Ist aufgewachsen auf dem elterlichen Betrieb im oberösterreichischen Wallern und wurde immer schon als Nachfolger gehandelt. Dementsprechend verfolgt ihn die Landwirtschaft seit jeher auf Schritt und Tritt. Er studierte Agrar- und Nutzpflanzenwissenschaften an der Universität für Bodenkultur. Während dieser Zeit übernahm er den Betrieb in Wallern und führt diesen vieh- und pfluglos im Nebenerwerb. Seit 2015 schreibt er im LANDWIRT für die Bereiche Ackerbau und Energie.

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