Die Ansprüche an eine artgemäße Haltung lassen sich aus der Herkunft und dem natürlichen Verhalten von Ziegen ableiten. Der ursprüngliche Lebensraum der Bezoarziege sind die trockenen und felsigen Bergregionen Asiens, wo stark wechselnde klimatische Bedingungen und ein karges Futterangebot herrschen. Ziegen besitzen daher eine gute Anpassungsfähigkeit an extreme Umweltbedingungen.
Jedoch gibt es bezüglich der Hitzetoleranz auch Unterschiede. Ob eine Ziege Hitzestress erlebt, hängt von mehreren Faktoren ab – darunter Rasse, Fellfarbe, Hauttyp, Alter, Körperkondition, Leistungsniveau, relative Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Windgeschwindigkeit und Sonneneinstrahlung. Haltungsbedingungen und Management (Schatten, Belüftung, Wasserversorgung, Fütterung) sind wichtige Einflussgrößen.
Der Zusammenhang zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit und dem damit verbundenen Hitzestress wird durch den Temperatur-Humiditäts-Index (THI) beschrieben. Durch aufmerksame Tierbeobachtung können unter Hitzestress leidende Tiere frühzeitig erkannt werden. Anzeichen für beginnenden Hitzestress sind eine erhöhte Atemfrequenz, ein Rückgang der Futteraufnahme, ein Drängen um schattenspendende Bäume und Tränken sowie ein Anstieg der inneren Körpertemperatur.
Die Temperaturen, bei denen sich Ziegen wohlfühlen, liegen zwischen 8 und 15 °C, bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 %. Mehr zum Thema Hitzestress bei Schafen und Ziegen
Hitzestress bei Ziegen erkennen
Die Ansprüche an eine artgemäße Haltung lassen sich aus der Herkunft und dem natürlichen Verhalten von Ziegen ableiten. Der ursprüngliche Lebensraum der Bezoarziege sind die trockenen und felsigen Bergregionen Asiens, wo stark wechselnde klimatische Bedingungen und ein karges Futterangebot herrschen. Ziegen besitzen daher eine gute Anpassungsfähigkeit an extreme Umweltbedingungen.
Jedoch gibt es bezüglich der Hitzetoleranz auch Unterschiede. Ob eine Ziege Hitzestress erlebt, hängt von mehreren Faktoren ab – darunter Rasse, Fellfarbe, Hauttyp, Alter, Körperkondition, Leistungsniveau, relative Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Windgeschwindigkeit und Sonneneinstrahlung. Haltungsbedingungen und Management (Schatten, Belüftung, Wasserversorgung, Fütterung) sind wichtige Einflussgrößen.
Der Zusammenhang zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit und dem damit verbundenen Hitzestress wird durch den Temperatur-Humiditäts-Index (THI) beschrieben. Durch aufmerksame Tierbeobachtung können unter Hitzestress leidende Tiere frühzeitig erkannt werden. Anzeichen für beginnenden Hitzestress sind eine erhöhte Atemfrequenz, ein Rückgang der Futteraufnahme, ein Drängen um schattenspendende Bäume und Tränken sowie ein Anstieg der inneren Körpertemperatur.
Die Temperaturen, bei denen sich Ziegen wohlfühlen, liegen zwischen 8 und 15 °C, bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 %.
Außenklimaställe für Ziegen
Das österreichische Tierschutzrecht sieht vor, dass in geschlossenen Ställen für einen dauernden und ausreichenden Luftwechsel mit natürlichen oder mechanischen Lüftungsanlagen gesorgt werden muss, ohne dass im Tierbereich schädliche Zugluft entsteht. Die Tränken müssen so gestaltet sein, dass eine artgemäße Wasseraufnahme möglich ist. Wasser muss in hygienisch einwandfreier Form verabreicht werden.
Für die Investitionsförderung müssen Dachflächen mit wärmeabstrahlenden Eindeckungsmaterialien gedämmt oder hinterlüftet (Kaltdach) ausgeführt werden. Für das Wohlbefinden der Tiere ist es wichtig, helle, gut belüftete und trockene Ställe bereitzustellen. Außenklimaställe zeichnen sich durch eine gute Luftqualität aus und lassen sich zudem kostengünstig bauen.
Für die Ziegenhaltung kommen dabei zwei grundlegende Hallenkonzepte – Halle mit Querlüftung oder das Offenfrontsystem – zum Einsatz. Sie können mit einer Trauf-First-Lüftung oder über großzügige Zuluftöffnungen in Form von verschiedenen Curtainsystemen, Windschutznetzen, Vertikaljalousien, Stegplatten oder Spaceboard-Konstruktionen betrieben werden, die sich zum Teil auch automatisieren lassen. Mehr zum Thema Außenklimastall für Ziegen
Neben Dämmung und Hinterlüftung ist auch die extensive Dachbegrünung eine bewährte Lösung für landwirtschaftliche Stalldächer, Ausläufe und Hallendächer.
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