Wenn Helga Krückl inmitten ihrer Hochlandrinderherde steht, spürt man vor allem eines: die besondere Bindung zwischen Mensch und Tier. Mit ihrem zottligen Fell benötigen die Hochlandrinder viel Pflege. Bei jedem Rundgang durch die Herde nimmt Helga den Striegel mit und bürstet das Fell der Rinder, damit es nicht verfilzt. Die langen Hörner der Rinder sind dabei für die Landwirtin kein Hindernis; sie hat gelernt mit den Tieren zu leben und zu arbeiten. Die 75-jährige Helga Krückl erinnert sich an die Anfänge in der Landwirtschaft: „Vor 30 Jahren haben mein Mann Ulf und ich uns einen großen Traum erfüllt und den Bauernhof gekauft. Wir sind beide Quereinsteiger und kommen aus dem psychologischen und technischen Bereich.“ Eine große Liebe zur Landwirtschaft hat das Ehepaar lange begleitet – fast 15 Jahre haben sie nach einem passenden Betrieb gesucht. Bevor die Krückls am Hof einzogen, stellten sie dort ihre ersten drei Hochlandrinder-Kalbinnen unter. „Im August 2000 haben wir die Tiere von einem befreundeten Betrieb in der Steiermark gekauft“, denkt die Bio-Bäuerin zurück. „Mein Mann und ich, wir hatten überhaupt keine Ahnung von Rindern, aber in die drei Kalbinnen Alma, Clara und Cina haben wir uns direkt verliebt – wir mussten sie einfach zu uns holen.“

Was dieser Artikel noch bereithält:
- Stall ist notwendig
- Außerfamiliäre Hofübergabe
- Koppelweide mit Treibgang und ganzjährige Freilandhaltung
- Wichtige Zuchtmerkmale
- Halftertraining
- Teilmobile Schlachtung
- From Nose to Tail
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