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Rubrik Bio

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Nur mit Abo: Hörner oder nicht? Zwei Standpunkte aus der Redaktion

Enthornen ist im Öko-Landbau bei vielen Verbänden nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt. Dass ein Betrieb eine solche hat, ist wiederum inzwischen eher die Regel. Doch auch die Zucht genetisch hornloser Tiere schreitet seit Jahren in Windeseile voran. Werden wir in Zukunft noch Kühe mit Hörnern haben? Zwei Standpunkte aus der Redaktion.

Sollten Kühe Hörner tragen? Zwei Standpunkte aus der Redaktion. Quelle: Natalie Honetz (Collage)

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David Specht 4 Min. Lesezeit

Horntragende Kühe sind leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Vor allem die Hornloszucht ist weit vorangeschritten. Wie weit? Das ist vor allem im kleinstrukturierten Mutterkuhbereich schwer zu sagen.

Aber es werden jedes Jahr weniger Kühe mit Hörnern. Das ist schade. Denn anders als beispielsweise Futter oder Platzbedarf im Stall sind behornte Kühe schon rein optisch eine Besonderheit, die auch landwirtschaftliche Laien auf den ersten Blick erkennen. Das Hörner zur Bio-Landwirtschaft gehören, haben auch die Verbände erkannt. Enthornen ist laut den meisten Richtlinien nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt.

Dass diese mittlerweile Standard auf Betrieben ist, ist leider verständlich. Allein schon, weil es im Milchviehbereich schlicht viel zu wenig Abnehmer für behornte männliche Kälber gibt. Dennoch sollte am Ziel einer Landwirtschaft ohne Enthornungen festgehalten werden. Auch, weil behornte Rinder eine gute Gelegenheit, bieten, die Bio-Haltung von der konventionellen Landwirtschaft abzusetzen.

Was dieser Artikel noch bereit hält

  • Behornte Kühe in der Bio-Landwirtschaft
  • Platzbedarf und Tierwohl bei Kühen mit Hörnern
  • Hornlose Rinder in der Fleischrinderzucht
  • Enthornung, Hornloszucht und Sicherheit im Laufstall
  • Genetik, Standort und Stall müssen zusammenpassen

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Kontakt zum Autor

David Specht

LANDWIRT Redaktion

Stammt aus dem schönen Westallgäu zwischen Bodensee und Allgäuer Alpen. Seine Familie bewirtschaftet dort einen Bio-Milchviehbetrieb. Nach dem Abitur kehrte er der Landwirtschaft zunächst teilweise den Rücken zu, absolvierte ein Volontariat an der Günther Holland Journalistenschule in Augsburg und arbeitete anschließend einige Jahre als Redakteur für eine regionale Tageszeitung. Irgendwann fehlten ihm (Braunvieh-)Kühe und Traktorfahren dann aber doch und er begann, Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zu studieren. Seit 2023 kombiniert er Landwirtschaft und Journalismus und arbeitet in der LANDWIRT-Redaktion in Deutschland. Dort ist er zuständig für die Themen Agrarpolitik, Betriebsführung, Energie und Bauen.

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