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Horntragende Kühe sind leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Vor allem die Hornloszucht ist weit vorangeschritten. Wie weit? Das ist vor allem im kleinstrukturierten Mutterkuhbereich schwer zu sagen.
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Aber es werden jedes Jahr weniger Kühe mit Hörnern. Das ist schade. Denn anders als beispielsweise Futter oder Platzbedarf im Stall sind behornte Kühe schon rein optisch eine Besonderheit, die auch landwirtschaftliche Laien auf den ersten Blick erkennen. Das Hörner zur Bio-Landwirtschaft gehören, haben auch die Verbände erkannt. Enthornen ist laut den meisten Richtlinien nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt.
Dass diese mittlerweile Standard auf Betrieben ist, ist leider verständlich. Allein schon, weil es im Milchviehbereich schlicht viel zu wenig Abnehmer für behornte männliche Kälber gibt. Dennoch sollte am Ziel einer Landwirtschaft ohne Enthornungen festgehalten werden. Auch, weil behornte Rinder eine gute Gelegenheit, bieten, die Bio-Haltung von der konventionellen Landwirtschaft abzusetzen.
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Behornte Kühe in der Bio-Landwirtschaft
- Platzbedarf und Tierwohl bei Kühen mit Hörnern
- Hornlose Rinder in der Fleischrinderzucht
- Enthornung, Hornloszucht und Sicherheit im Laufstall
- Genetik, Standort und Stall müssen zusammenpassen

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