BioBio-RindHörnerverletzungen bei Rindern

Hörnerverletzungen bei Rindern

Erschienen in: LANDWIRT bio 01/2026

Hochland-Rind mit verheiltem Hornbruch.
Bei diesem Hochland-Rind liegt ein Bruch des Horns vor. Erkennbar am Horn, das im 60°-Winkel zur vorherigen Position weitergewachsen ist.
Quelle: agrarfoto.com

Wenn sich ein Rind an einem Horn verletzt, dann schreckt sich der Landwirt oft erst mal, weil es meist zu starken Blutungen kommt. „Kommt es am Betrieb vermehrt zu Hornverletzungen, müssen Landwirte schauen, wo die Ursache dafür liegt“, erklärt der steirische Tierarzt Walter Peinhopf-Petz. „Wichtig ist zum Beispiel, dass sich die Rinder nicht am Spaltenboden ablegen. Dort könnten sie leicht mit dem Horn zwischen den Spalten einfädeln und sich verkeilen.“ Ein anderer Ort, der zu Hörnerverletzungen einlädt, ist der Futtertisch. „Die Abstände zwischen Transponderstationen oder Fressgittern und Säulen sollten immer mindestens 7 bis 8 cm groß sein. Dann bleibt die Kuh im Regelfall nicht mit dem Horn hängen, ohne sich befreien zu können. Bei 5-cm-Abständen kommt es immer wieder zu Verletzungen.“

Stark blutender Hornabriss
Hornverletzungen bluten oft sehr stark. In solchen Fällen ist es besser, den Tierarzt zu rufen.
Quelle: Natalie Honetz

 

Was dieser Beitrag noch bereithält:

  • Aufbau des Horns
  • Horn als Klimaanlage
  • Verletzungen des Horns
  • Maßnahmen bei Verletzungen
  • Mehr Platz mit Hörnern
  • Unfälle passieren schnell

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