Angesichts weiterhin hoher Treibstoffpreise und stark gestiegener Kosten für Betriebsmittel fordert die Landwirtschaftskammer Burgenland rasche Maßnahmen der Bundesregierung zur Entlastung der heimischen Bauern. Besonders die Preise für Diesel sowie die Kosten für Dünger setzen landwirtschaftliche Betriebe zunehmend unter Druck und gefährden ihre Wettbewerbsfähigkeit. „Die Landwirtschaft ist in hohem Maß auf Treibstoff angewiesen. Für Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen gibt es derzeit schlicht keine praxistauglichen Alternativen. Steigende Spritpreise treffen unsere Betriebe daher unmittelbar und schwächen ihre Wettbewerbsfähigkeit“, betont LK-Burgenland-Präsident Nikolaus Berlakovich.
Wettbewerbsfähigkeit erhalten
Neben den Treibstoffkosten bleiben auch die Düngerpreise für viele Betriebe eine enorme Belastung. Besonders im Ackerbau und in weiteren land- und forstwirtschaftlichen Sparten seien diese Betriebsmittel entscheidend, um stabile Erträge und eine verlässliche Versorgung mit regionalen Lebensmitteln sicherzustellen. „Unsere Bauern stehen im internationalen Wettbewerb. Wenn die Produktionskosten weiter steigen, gerät die heimische Landwirtschaft gegenüber anderen Ländern ins Hintertreffen. Daher braucht es gezielte Entlastungen“, so Berlakovich.
Die Landwirtschaftskammer Burgenland fordert daher Maßnahmen der Bundesregierung, um die Kostenbelastung spürbar zu senken. Dazu zählen Schritte zur Stabilisierung der Treibstoffpreise ebenso wie Entlastungen bei landwirtschaftlichen Betriebsmitteln. „Eine Entlastung bei den Spritpreisen wäre nicht nur für die Landwirtschaft wichtig, sondern für alle Autofahrer im Land. Leistbare Mobilität ist ein zentraler Faktor für Wirtschaft und Gesellschaft – gerade im ländlichen Raum“, betont Berlakovich.
Ziel müsse es sein, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft zu sichern und gleichzeitig die regionale Lebensmittelproduktion langfristig zu stärken.
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