EU-weit hat der Druck auf den Schlachtrindermarkt zugenommen. In Deutschland stieg das Jungstierangebot zum Ende des Wirtschaftsjahres. Sowohl die Preise für Jungstiere, als auch Schlachtkühe und Kalbinnen notieren nach unten.
Situation in Österreich
Auch in Österreich hat das Jungstierangebot zugenommen. Gleichzeitig ist aufgrund der Rekordtemparaturen der Rindfleischkonsum etwas rückläufig. Damit sinkt auch die Bestellmenge seitens des Großhandels und Lebensmitteleinzelhandels. Zusätzlich ist die Exportsituation angespannt. Die Ware kommt im Moment eher aus Billigländern wie Polen. Die Jungstierpreise notieren in Österreich nach unten. Dennoch bitten Vermarkter keine vorgezogenen Verkäufe. Dies würde den Markt nur zusätzlich belasten.
Schlachtkühe in Österreich
In der Kategorie Schlachtkühe ist die Situation ähnlich wie in den Vorwochen. Angebot und Nachfrage halten sich im Moment die Waage. Auch hier wird die Exportsituation in den nächsten Wochen bei anhaltender Trockenheit in Europa herausfordernder werden. Dennoch notieren aktuell die Preise für Schlachtkühe und Schlachtkalbinnen in Österreich stabil. Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen KW 27/2026 (29.6.2026 – 5.7.2026)
- Jungstier HK R2/3: ausgesetzt
- Kalbin HK R3: €5,98
- Kuh HK R2/3: ausgesetzt
- Schlachtkälber HK R2/3: € 8,55
Quelle: ARGE Rind eGen

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