Feiertagsbedingte Überhänge an schlachtreifen Schweinen und damit einhergehende leichte Preisrücknahmen sind in der Branche keine Überraschung. Doch das Ausmaß des Preisverfalls zum Jahresbeginn 2026 traf die Schweinehalter unüblich und unerwartet hart: Auf einen Schlag waren es -15 Cent in Deutschland (Schlachtschweine-Leitnotierung der VEZG vom 7. Januar 2026). Analog zu den Entwicklungen am Referenzmarkt Deutschland musste auch die österreichische Schweinebörse ihren Mastschweine-Basispreis am 8. Januar 2026 im selben Umfang reduzieren. Die Ferkelpreise gaben ebenfalls infolge der Preisabschläge bei Schlachtschweinen merklich nach. Im Laufe des Monats setzte sich das unbefriedigende Preisniveau am gesamten europäischen Schweinemarkt fort.
Was der Artikel noch bereithält:
- Stabile Marktlage nach dem Preisverfall zum Jahresbeginn
- Spanien sorgt für Druck am Binnenmarkt
- Schweinfleischhandel im Wandel
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