SchweinIBeSt-Projekt: Das kostet der Stallumbau

IBeSt-Projekt: Das kostet der Stallumbau

Erschienen in: LANDWIRT 09/2026

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Die Strohgabe verursacht zusätzliche Arbeitszeit und damit Mehrkosten.
Quelle: Kirner

Höhere Tierhaltungsstandards in der Schweinehaltung erhöhen die Kosten für die Landwirte. Davon gingen die für das Arbeitspaket Ökonomie im Rahmen des Projekts IBeSt („Innovationen für bestehende Aufzucht- und Mastställe für Schweine in Österreich“) verantwortlichen Wissenschaftler aus. Auslöser könnten Investitionen, Mehrarbeit, weniger verkaufte Tiere oder auch geringere Leistungen als Folge eines niedrigeren Magerfleischanteils sein. Diese These stützen zahlreiche Studien im In- und Ausland. Ziel der ökonomischen Berechnungen war die umfassende Analyse von Umbaulösungen für bestehende Ställe in der konventionellen Schweinehaltung mit Fokus auf die Mehrkosten und die Veränderung des Betriebsergebnisses bei höheren Tierwohlstandards. Die daraus berechneten Kennzahlen liefern die Grundlage für weitere Diskussionen zur künftigen Ausrichtung der Schweinehaltung in Österreich.

LANDWIRT Serie: IBeSt-Projekt

Umbaumaßnahmen

Am Projekt beteiligten sich 15 Praxisbetriebe aus vier Bundesländern, davon sieben Ferkelaufzucht- und acht Mastbetriebe. Jeder Betrieb konnte auf der Basis der Projektvorgaben individuelle Maßnahmenpakete umsetzen. Die Vorgaben für die Gestaltung der IBeSt-Buchten (Versuchsbuchten) beinhalteten im Wesentlichen mehr Platz pro Tier (+0,1 m²), größere Buchten, die Einrichtung von Funktionsbereichen, zusätzliches Beschäftigungsmaterial und Kühlmöglichkeiten.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Umbaukosten variieren je nach Maßnahmen auf den Versuchsbetrieben
  • Auswirkungen der Adaptierungen auf die Arbeitszeit, finanzielle Verluste durch mehr Platz
  • Entscheidende Frage: Wer zahlt die Mehrkosten für die optimierte Haltung?

 

 

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