GrünlandIm Grünland braucht es einen langen Atem

Im Grünland braucht es einen langen Atem

Erschienen in: LANDWIRT 08/2026

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Roman Braun: „Es geht um eine langfristige Begleitung der Betriebe.“
Quelle: MR OÖ

LANDWIRT: Was ist das Ziel des Programms GrünlandPro – und warum haben Sie es gestartet?

Roman BRAUN: Wir haben in den letzten 15 Jahren unzählige Feldtage und Vorträge organisiert. Das Muster war fast immer gleich: Bei der Veranstaltung sagen viele Landwirte: ‚Ja, ich müsste etwas verbessern beim Grünland.‘ Am nächsten Tag nehmen sie sich das noch vor – aber dann kommt der Alltag dazwischen. Eine Woche später heißt es noch: ‚Eigentlich müsste ich etwas tun.‘ Nach ein paar Wochen passiert meistens gar nichts mehr. Und selbst wenn Maßnahmen gesetzt werden, fehlt oft der lange Atem. Gerade im Grünland reicht eine einmalige Aktion nicht aus. Entscheidend ist eine angepasste Bewirtschaftung – etwa beim Düngemanagement oder in der Nutzung, beispielsweise durch abgestuften Wiesenbau, Ergänzungsdüngung oder eine reduzierte Schnittfrequenz. Wenn das nicht passiert, bleibt der Erfolg aus. Und dann heißt es schnell: ‚Das bringt sowieso nichts.‘ Genau hier setzt unser Projekt an: Wir wollen Landwirte über drei Jahre hinweg begleiten, damit Maßnahmen nicht nur begonnen, sondern auch konsequent umgesetzt werden.

 

Was dieses Interview noch bereit hält:

  • Für welche Betriebe ist das Programm gedacht?
  • Ist das Projekt regional begrenzt?
  • Wie läuft der Austausch mit den Experten?
  • Welche Kosten fallen für die Teilnehmer an?
  • uvm.

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