BioBio-GeflügelImmer weniger biologisch gehaltene Tiere in Schweden

Immer weniger biologisch gehaltene Tiere in Schweden

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Der Bestand der Bio-Rinder belief sich 2025 auf 246.800 Tiere und lag damit 5 % unter dem Vorjahreswert.
Quelle: Niyazz/shutterstock.com

In Schweden ist die Zahl der ökologisch gehaltenen Nutztiere auch 2025 weiter gesunken. Das geht aus neuen Zahlen hervor, die die Landwirtschaftsbehörde Jordbruksverket vorgelegt hat. Bei den meisten Tierarten war ein erneuter Rückgang zu verzeichnen; einzig die Zahl der Legehennen stieg an. Der Tierbestand wie auch die ökologisch bewirtschaftete Fläche sind seit mehreren Jahren rückläufig, und die Zahl der Bio-Tierhalter sinkt der Behörde zufolge seit 2019 kontinuierlich.

Weniger Bio-Rinder und Schafe

Der Bestand der Bio-Rinder belief sich 2025 auf 246.800 Tiere und lag damit 5 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt lag ihr Anteil am gesamten Rinderbestand aber wie im Vorjahr bei 18 %. Die Zahl der ökologischen Milchkühe ging um 3 % zurück. Die Bio-Milcherzeugung sank zwar um knapp 1 %, doch verlangsamte sich der kräftige Rückgang der Vorjahre laut Behördenaussagen deutlich – im zweiten Halbjahr lag die Erzeugung sogar höher als im entsprechenden Zeitraum 2024. Auch bei Schafen und Lämmern fiel der Rückgang im Bio-Bereich mit 8 % stärker aus. Damit sank deren Bio-Anteil am Gesamtbestand von 18 % im Vorjahr auf nun 16 %.

Legehennen legen zu

Auch die Bestände an ökologisch gehaltenen Schweinen und Masthähnchen gingen zurück. Bei beiden Sparten ist die ökologische Produktion gering; sie machen jeweils nur rund 1 % des Gesamtbestands aus. Wachstum wurde nur bei den Bio-Legehennen verzeichnet. Ihr Bestand wurde 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1 % auf 921.100 Tiere vergrößert, was 12 % aller Legehennen in Schweden entsprach.

 

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