BioBio-BauernIn 3 Schritten zu mehr Lebensfreude

In 3 Schritten zu mehr Lebensfreude

Das Leben auf dem Hof bietet viele Voraussetzungen, die wir für ein erfülltes und glückliches Leben brauchen.
Quelle: Weissengruber

Das Leben auf dem Hof bietet viele Voraussetzungen, die wir für ein erfülltes und glückliches Leben brauchen: so zum Beispiel das Leben und Arbeiten mit der Natur, das nachhaltige Wirtschaften oder die gleichbleibenden Abläufe, die uns erden. Trotzdem ist es nicht immer einfach einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen. Immer neue Auflagen und Regeln, der permanente Preisdruck und das oft herausfordernde Zusammenleben am Hof machen es vermeintlich schwer, als Landwirt noch glücklich zu sein. Wir können diese Umstände leider nicht ändern. Was wir aber ändern können, ist uns selbst. Denn wer in Gedanken ständig am Hadern ist, grübelt und nur mehr die negativen Seiten der Landwirtschaft sieht, wird nie glücklich sein: Wer mehr Begeisterung, Lebensqualität und Erfolg möchte, darf sich also zunächst eine positive(re) Grundhaltung aneignen – unabhängig von den äußeren Umständen. Mit den folgenden drei Schritten gelingt es:

1. Verantwortung übernehmen

Der erste Schritt ist zugleich auch der Schritt, der wohl die meisten Widerstände in uns hervorruft, nämlich die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und aufzuhören, anderen Menschen oder äußeren Umstände die Schuld dafür zuzuweisen, wo wir heute stehen. Es sind nämlich nicht die Umstände oder unsere Mitmenschen, die entscheiden, wie wir uns fühlen, sondern immer unsere eigenen Gedanken darüber. Aus der Vielzahl der möglichen Gedanken können wir uns Gedanken auswählen, die uns unterstützen, weiterbringen und wachsen lassen oder eben solche, die uns runterziehen, uns schlecht fühlen lassen und ins Stagnieren bringen. Es liegt allein in unserer Hand. Das heißt jetzt nicht, dass wir einfach immer nur über alle Schwierigkeiten und Herausforderungen hinweg lächeln und so tun sollen, als wäre alles super. Das Leben ist nicht perfekt. Es geht nicht darum, ununterbrochen glücklich zu sein. Stirbt zum Beispiel ein lieber Mensch aus meinem persönlichen Umfeld, dann will ich nicht glücklich und lustig sein, sondern Trauer und Schmerz zulassen – das ist das, was uns als Menschen ausmacht. Doch viel zu oft entscheiden wir nicht bewusst, was wir denken und fühlen möchten. Allzu oft denken wir wie „auf Autopilot“ die Gedanken, die andere Menschen in unserem Umfeld auch denken oder die Gedanken, die wir schon immer gedacht und vielleicht auch von unseren Eltern, Lehrern usw. übernommen haben. Das sind eben leider oft Gedanken, die uns einschränken und zurückhalten. In dem Moment, wo wir die Verantwortung für unsere Gedanken und Gefühle übernehmen, werden wir wirklich frei, um ganz unabhängig von den äußeren Umständen glücklich zu sein.

Das Leben auf dem Hof bietet viele Voraussetzungen für ein erfülltes und glückliches Leben.
Quelle: Numßen

Raus aus der Opferrolle

Das ist in der Praxis natürlich nicht immer einfach. Ein gutes Beispiel dafür ist gerade auf bäuerlichen Betrieben die Pflege der alten Eltern/Schwiegereltern. Eine Aufgabe, die den Pflegenden oft Übermenschliches abverlangt, für viele sehr belastend und deswegen eine Leistung ist, die höchste Anerkennung verdient.

Was Sie weiters in diesem Artikel lesen:

  • Wie Sie den Fokus auf das Positive legen
  • Warum Sie einen Smiley auf die Stalltür kleben
  • Was es Ihnen bringt, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu führen
  • u.v.m.