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Rubrik Ackerbau

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Nur mit Abo: Ist Gülleverdünnung praxistauglich?

Über keine andere Düngeregelung wurde in Deutschland so viel diskutiert wie über die Ausnahme von der bodennahen Ausbringung für verdünnte Gülle. Wir haben Landwirte gefragt, wie sie dies auf ihren Betrieben umgesetzt haben − und wann die Verdünnng doch nicht funktioniert.

Dünne Gülle mit dem Breitverteiler oder dicke Gülle bodennah und streifenförmig: Deutsche Landwirte haben aktuell die Wahl.
Dünne Gülle mit dem Breitverteiler oder dicke Gülle bodennah und streifenförmig: Deutsche Landwirte haben aktuell die Wahl. Quelle: Archiv

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David Specht 2 Min. Lesezeit

Blicken wir ein paar Jahre zurück: Güllefässer mit großen Plakaten am Straßenrand begleiteten viele Besuche von deutschen Agrarpolitikern in ländlichen Regionen. Darauf stand: „Güllewürste? Nein Danke!“ oder „Güllewürste machen Kühe krank“. Das Thema Düngeverordnung, speziell die Pflicht zur bodennahen Ausbringung auf Grünland, bestimmte die politische Diskussion. Kurz bevor die Übergangsfrist der Düngeverordnung in Deutschland auslief, folgte die Rolle rückwärts.

Als erstes Bundesland erkannte Bayern an, dass die Verdünnng von Rindergülle auf maximal 4,6 % Trockensubstanz (TS) eine Alternative zur bodennahen Ausbringung darstellt. Wenig später folgten Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Auch in Österreich wurde die Verdünnng von Rindergülle im Verhältnis 1:1 mit Wasser als anerkannte Methode zur Erfüllung der NEC-Richtlinie zugelassen. Durch die Verdünnng entstehen beim Ausbringen der Gülle mit dem Breitverteiler ähnlich niedrige Emissionen wie bei der bodennahen Ausbringung.

Was dieser Artikel noch bereit hält

  • Wie deutsche Landwirte die Gülle-Verdünnung in der Praxis umsetzen
  • Wie Landwirte den TS-Gehalt ihrer Gülle bestimmen
  • Wie die Bundesländer die Einhaltung der Regeln kontrolliert haben

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Kontakt zum Autor

David Specht

LANDWIRT Redaktion

Stammt aus dem schönen Westallgäu zwischen Bodensee und Allgäuer Alpen. Seine Familie bewirtschaftet dort einen Bio-Milchviehbetrieb. Nach dem Abitur kehrte er der Landwirtschaft zunächst teilweise den Rücken zu, absolvierte ein Volontariat an der Günther Holland Journalistenschule in Augsburg und arbeitete anschließend einige Jahre als Redakteur für eine regionale Tageszeitung. Irgendwann fehlten ihm (Braunvieh-)Kühe und Traktorfahren dann aber doch und er begann, Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zu studieren. Seit 2023 kombiniert er Landwirtschaft und Journalismus und arbeitet in der LANDWIRT-Redaktion in Deutschland. Dort ist er zuständig für die Themen Agrarpolitik, Betriebsführung, Energie und Bauen.

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