TierZiegeJede zweite Milchziege in Österreich biologisch gehalten

Jede zweite Milchziege in Österreich biologisch gehalten

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Ziegenmilch wird immer mehr vom Nischenprodukt zur nachgefragten Alternative.
Quelle: agrarfoto.com

Bio-Betriebe setzen auf Weidegang oder Auslauf, mehr Platz im Stall, eingestreute Liegeflächen sowie eine Fütterung mit biologischen Futtermitteln. Gleichzeitig erfüllen auch konventionell wirtschaftende Betriebe hohe gesetzliche Standards und tragen wesentlich zur Versorgung mit regionalen Ziegenmilchprodukten bei.

„Die Milchziegenhaltung steht für Qualität, Regionalität und großes Engagement der Bäuerinnen und Bauern. Die Nachfrage nach Ziegenmilchprodukten wächst seit Jahren kontinuierlich. Während Ziegenmilch lange als Nischenprodukt mit starker Verankerung in der biologischen Landwirtschaft galt, entscheiden sich aufgrund der steigenden Nachfrage inzwischen auch immer mehr konventionelle Betriebe für diesen Produktionszweig“, erklärt Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing. Das AMA-Biosiegel und das AMA-Gütesiegel würden Konsumentinnen und Konsumenten dabei Orientierung hinsichtlich Qualität, Herkunft und unabhängiger Kontrollen bieten.

Nachfrage nach Ziegenmilch steigt

Eine Milchziege liefert im Durchschnitt 664 Kilogramm Milch pro Jahr. Die Milch wird vor allem zu Trinkmilch, Joghurt, Frischkäse und Käse verarbeitet.

Die steigende Beliebtheit von Ziegenmilchprodukten zeigt sich auch in den Verbrauchszahlen: Die Inlandsverwendung von Ziegenmilch hat sich laut AMA-Marketing in den vergangenen 30 Jahren nahezu verdoppelt – von 13.741 Tonnen im Jahr 1995 auf 26.445 Tonnen im Jahr 2024. Damit zählt Ziegenmilch zu den wenigen Produktsegmenten, die über einen langen Zeitraum ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen.

Qualitätsprogramme als Orientierung

Für Konsumentinnen und Konsumenten gewinnen nachvollziehbare Qualitätsstandards zunehmend an Bedeutung. Orientierung bieten die Richtlinien für das AMA-Gütesiegel und das AMA-Biosiegel für Ziegenmilch. Die Qualitätsprogramme definieren Anforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Tierhaltung über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt im Handel.

 

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