Josef Moosbrugger wurde von der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Österreich einstimmig als Präsident wiedergewählt. Für ihn beginnt damit die dritte Amtsperiode an der Spitze der LKÖ. LKÖ-Generalsekretär Ferdinand Lembacher würdigte Moosbrugger als erfahrenen Interessenvertreter der Land- und Forstwirtschaft. Er verwies auf dessen Fachwissen, politische Erfahrung und Verhandlungsgeschick sowie auf dessen Rolle bei der Bewältigung verschiedener Krisen der vergangenen Jahre.
Große Herausforderungen für die Landwirtschaft
Moosbrugger bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und verwies auf die schwierigen Rahmenbedingungen für die Land- und Forstwirtschaft. „Die Wiederwahl werte ich als klares Zeichen des Zusammenhalts in einer Zeit, die auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene kaum herausfordernder sein könnte.“ Als zentrale Themen nannte er die geopolitischen Unsicherheiten, die Diskussionen um den künftigen Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR), die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), nationale Budgetmaßnahmen sowie die Folgen der Klimakrise.
Appell für Geschlossenheit
Der wiedergewählte LKÖ-Präsident sprach sich für Zusammenhalt innerhalb der Branche aus. Unterschiedliche Interessen dürften nicht dazu führen, dass die Landwirtschaft geschwächt werde. Ziel sei es, der gesamten Land- und Forstwirtschaft eine starke gemeinsame Stimme zu geben und langfristige Perspektiven für die bäuerlichen Familienbetriebe zu schaffen. Dies sei auch für die Versorgungssicherheit in Österreich von Bedeutung.
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