Der Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera) – ein unscheinbarer Käfer mit enormer Zerstörungskraft – stammt ursprünglich aus den USA. Dort richtete er Schäden in Milliardenhöhe an und gilt als einer der gefährlichsten Maisschädlinge. Nach Europa gelangte er Anfang der 1990er-Jahre vermutlich über den Flugverkehr, erstmals entdeckt wurde er 1992 nahe Belgrad. Von dort breitete er sich rasch entlang des Donauraums aus und erreichte 2002 schließlich Österreich. Seither hat er sich über das gesamte Bundesgebiet ausgebreitet und mittlerweile auch weite Teile Deutschlands erobert. Besonders in intensiven Maisanbaugebieten sorgt er immer wieder für Probleme – mal stärker, mal schwächer.
Was der Beitrag sonst noch enthält:
- Vordringen in ungeahnte Höhen
- Verstärkter Narbenfraß
- Granulate gegen die Larven

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