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Immer mehr Betriebe erkennen, dass die Kälberaufzucht eine zentrale Grundlage für die Zukunft des Betriebes ist. Sie sollte deshalb gezielt im Fokus stehen. Zahlreiche Studien der vergangenen zehn Jahre zeigen: Eine erfolgreiche Aufzucht ist entscheidend für die Remontierung von hochleistenden, langlebigen Milchkühen – und beeinflusst maßgeblich die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion.
Eine schlechte Entwicklung in den ersten Lebenswochen oder häufige Jungtiererkrankungen haben oft drastische Folgen für die spätere Leistung – egal, ob als Mastbulle oder Milchkuh. Die Ursache liegt im Prinzip der „metabolischen Programmierung“. Dabei wird der Stoffwechsel durch Umweltfaktoren während der Trächtigkeit und in den ersten Lebenswochen dauerhaft geprägt. Versäumnisse in der Tränkeperiode lassen sich später nicht mehr aufholen.
Weiters in diesem Beitrag
- Warum Kälber in den ersten Wochen viel Milch brauchen.
- Wie viel Energie Krankheiten verhindert.
- Gemeinsames Seminar der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) für Tierärzte, Landwirte und Berater: Kälber & und Fresser für Spezialisten am 23. und 24. September in Rottenbach mit den Kälberexperten Martin Kaske und Hans-Jürgen Kunz.
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