AckerbauKartoffel: Importware lässt die Wogen hoch gehen

Kartoffel: Importware lässt die Wogen hoch gehen

Die Bio-Kartoffeln kommen fast sauber aus der Erde.
Quelle: Böck

In einem Sozialmedia-Video hebt Niederösterreichs LK-Vizepräsident Lorenz Mayr einen Sack französische Erdäpfel in die Höhe und fragt: „Wos sul des?“. Das fragte sich auch der ORF-Niederösterreich und hakte bei Metro nach. In einer Stellungnahme des Konzerns heißt es: Es handle sich lediglich um eine Sorte, konkret um einen Ein-Kilo-Sack mit Kartoffeln aus Frankreich. Die französischen Kartoffeln würden als Spezialität gelten und in der gehobenen Gastronomie zum Einsatz kommen. Von einem internationalen Großhändler würden sich Kunden dieses Angebot erwarten. Die restlichen 99 % der Kartoffeln würden aus Niederösterreich stammen, heißt es weiter.
Laut Mayr gibt es genügend Erdäpfel aus heimischer Produktion in bester Qualität. „Da reden alle vom Klima das wir retten wollen und dann transportieren wir Erdäpfel kreuz und quer durch Europa“, so Mayr weiter. Zugleich lobt Lorenz Mayr Lebensmitteleinzelhändler wie Billa, Spar oder Hofer. Bei allen konnte er nur heimische Erdäpfel und Zwiebel in den Regalen finden.
Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich appelliert an Metro für mehr Solidarität mit den heimischen Betrieben. Kunden sollen beim Einkauf zudem mehr auf die Herkunft und auf das AMA-Gütesiegel achten.

Quelle: ORF, Video Lorenz Mayr

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