ForstKaum Nachfrage nach Nadelsägerundholz

Kaum Nachfrage nach Nadelsägerundholz

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Lärche wird weiterhin zu guten Preisen nachgefragt.
Quelle: Jäger

Kontingentierte Zulieferung, witterungsbedinge Straßensperren, fehlende Frachtkapazitäten sowie Probleme bei der Waggonbereitstellung beeinträchtigen den Abtransport und führen zu steigenden Waldlagerständen. Die Preise wurden in aktuellen Schlussbriefen teilweise massiv abgesenkt . Der Markt für Kiefer ist gesättigt, eine Vermarktung sehr schwierig. Die hohen Waldlagerstände sind zusätzlich der Gefahr des Qualitätsverlustes durch Verblauung ausgesetzt. Auch hier gab es Preisreduktionen. Lediglich bei Lärche ist die Nachfrage ungebrochen rege und kaum zu decken.

Am Ende der Lauholzsaison kann festgehalten werden, dass aufgrund der guten Preissituation im Nadelholz, und folglich gesteigertem Einschlag, geringere Laubholzmengen am Markt verfügbar waren. Die rege Nachfrage nach Eiche hielt weiter an, eine leicht steigende Tendenz bei den Qualitätsansprüchen war jedoch beobachtbar. Die Vermarktung schlechterer Qualitäten gestaltet sich im Vergleich zu den Vorjahren schwieriger.

Preise für Nadelindustrieholz konnten zulegen

Die Bevorratung der Standorte der Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie ist rückläufig. Entsprechend rege ist die Nachfrage nach Nadelindustrierundholz. Bereitgestellte Sortimente werden rasch abtransportiert und übernommen. Die Preise haben regional leicht zulegen können.

Am Ende der Heizsaison ist die Situation am Energieholzmarkt, insbesondere in Regionen mit nach wie vor hohen Angebotsmengen, angespannt und eine Vermarktung schwierig. Im übrigen Bundesgebiet ist ein saisonüblicher Rückgang der Nachfrage zu verzeichnen. Einzelne Preissteigerungen sind auf gestiegene Energie- bzw. Bereitstellungskosten zurückzuführen.

Die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs hängt maßgeblich davon ab, in welchem Ausmaß die Preise für Rohöl und Erdgas steigen und wie lange sie auf erhöhtem Niveau bleiben. Während im optimistischen Szenario für 2026 ein Wirtschaftswachstum von 1,1 % erwartet wird, beläuft sich die Prognose unter pessimistischen Annahmen lediglich auf 0,2 %. In diesem Fall wären auch in der Bauwirtschaft erneut negative Entwicklungstendenzen zu beobachten.

Quelle: LK Österreich

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