RindKlauenpflege ist betriebsindividuell

Klauenpflege ist betriebsindividuell

Erschienen in: LANDWIRT 09/2026

Wie häufig Klauen gepflegt werden müssen, ist betriebsindividuell. Problemklauen benötigen eine engmaschige Kontrolle.
Quelle: Moser

Josef Bauernfeind holt jedes Jahr Mitte Februar einen professionellen Klauenpfleger zu sich auf seinen Bio-Heumilchbetrieb. „Einmal im Jahr lasse ich alle Kühe von einem Profi durchchecken. Den Zeitpunkt im Spätwinter wähle ich deshalb, weil so die Klauen bis zum Weideaustrieb optimal vorbereitet sind“, erklärt der Landwirt aus Rechberg im Mühlviertel. Kommt es bei vereinzelten Tieren zu Lahmheiten, behandelt er diese selbst. Das beschränkt sich auf seinem Betrieb auf wenige Tiere am Ende der Weideperiode. Doch das war nicht immer so.
Vor seiner Umstellung auf Bio-Heumilch im Jahr 2018 musste er die Klauen häufiger schneiden. Seine Vermutung: Die intensivere Fütterung mit Mais- und Grassilage und mehr Kraftfutter führte auch zu mehr Hornwachstum. Und das Bestandsproblem Mortellaro löste eine längere Weideperiode.

Das erfahren Sie noch in diesem Beitrag:

  • Das sollten sie bei Fehlstellungen beachten
  • Einfluss der Fütterung auf das Hornwachstum
  • Folgen eines Energiemangels auf das Hornwachstum und Klauenerkrankungen

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