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Die vergangenen Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, dass sich die Wälder Mitteleuropas in einem tiefgreifenden Wandel befinden. Vor allem Österreich und Bayern zählen inzwischen zu jenen Regionen, in denen die Folgen des Klimawandels besonders deutlich sichtbar werden. Rekordtemperaturen, ungewöhnlich milde Winter, lange Trockenperioden und immer häufiger auftretende Hitzephasen setzen den Waldbeständen massiv zu. Was früher als Ausnahme galt, entwickelt sich zunehmend zum Dauerzustand. Das betrifft längst nicht mehr nur einzelne Problemstandorte oder klassische Fichtenregionen, sondern nahezu sämtliche Waldgesellschaften – vom montanen Nadelwald bis zu tieferen Laubmischbeständen.
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Borkenkäfer: Trockenstress als Verstärker
- Weitere Insekten: Eichenprozessionsspinner, Nonne und Schwammspinner
- Pilzkrankheiten und Schwächeparasiten nehmen zu
- Laubwälder unter Druck: Verzögerte Trockenstress-Effekte
- Mischwälder und Monitoring als Schlüssel zur Anpassung
- Ausblick: Waldschutz beginnt beim Ökosystem
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