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Ein äußerst arbeitsintensiver Baustein der Waldpflege ist es, jungen Bäumen Platz und Licht zum Wachsen zu verschaffen. Mit ein paar einfachen Tipps können Sie dabei Zeit sparen und so manchen Arbeitsschritt optimieren.
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Ob Brombeere, Heidelbeere, Holunder oder Gräser: alle gedeihen sie unter der wärmenden Sonne prächtig. Der Begleitwuchs konkurriert mit den Forstpflanzen und schnürt deren Wuchsraum teilweise massiv ein. Für die Bäumchen werden Licht und Raum knapp. Die Folgen sind reduzierte Wuchsleistungen, ein verkümmerter Wuchs mit unerwünschten, ausweichenden Formen, ein fehlender Haupttrieb oder gar das Absterben der Pflanze. Besonders im ausgehenden Frühjahr und in den Sommer hinein verzeichnen die Jungpflanzen einen großen Zuwachs. Sie machen einen „richtigen Schub“. Nicht unerheblich getrübt wird die Freude darüber durch unerwünschten Begleitwuchs. Jetzt ist es dringend an der Zeit, diesen zu bändigen und zurückzuschneiden.
Markierstab positionieren
Bevor Sie zum Werkzeug greifen, sollten Sie die grobe Position der Forstpflanze sichtbar machen. Hier wird gemeinhin dazu geraten, Markierstäbe zu verwenden. Diese können aus Kunststoff oder Fiberglas bestehen, was jedoch beides nicht biologisch abbaubar ist. Wer nachhaltig denkt, setzt auf Markierstäbe aus Akazien-, Fichten- oder Lärchenholz oder auf Bambusstäbe. In vielen Fällen wird der Markierstab willkürlich in die Nähe der Jungpflanze gesteckt. So kommt es vor, dass beim Ausmähen – zack – ein über mehrere Jahre hinweg mühsam aufgezogener und gehegter Sprössling beschädigt oder umgeschnitten wird.
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