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Köstliches aus dem Wald: Das können Sie im Herbst sammeln
Nachhaltig bewirtschaftete Wälder bieten eine Fülle an Schätzen. Von Nüssen bis Beeren – die Waldschutzorganisation PEFC Deutschland gibt Tipps, welche Leckereien der Herbst bereithält und wie sie in der Küche Verwendung finden können.
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Besonders artenreiche, nachhaltig bewirtschaftete Wälder sind wahre Fundgruben. Zertifizierte Waldbesitzer fördern Mischwälder und vielfältige Straucharten – damit stärken sie die Natur gegen den Klimawandel und eröffnen Waldbesuchern kulinarische Möglichkeiten.
Tipps fürs Sammeln und Zubereiten
- Brombeeren: frisch, als Marmelade oder im Kuchen
- Holunderbeeren: nur gekocht genießen – roh sind sie leicht giftig
- Wal- und Haselnüsse: reif im September und Oktober, ideal zum Backen und Naschen
- Bucheckern: leicht geröstet (damit werden die Giftstoffe weniger) ein nussiger Snack oder Deko für Salate
- Esskastanien: vielseitig verwendbar, von Maronen bis Kastanienmehl
- Wacholderbeeren: Gewürz für Wildgerichte, Sauerkraut oder Gin
- Hagebutten: süßlich ab Herbst, perfekt für Marmelade oder roh
- Eicheln: nach dem Wässern als Mehl- oder Kaffeeersatz
Auch Pilzkenner kommen im Herbstwald auf ihre Kosten – doch Vorsicht: Nicht alle Pilz-Arten sind essbar.
Regel beachten: Nur für den Eigenbedarf
Damit die Natur nicht leidet, gilt beim Sammeln die sogenannte Handstraußregel: Erlaubt ist nur eine kleine Menge für den persönlichen Bedarf. Schließlich ist der Wald oft Privatbesitz – und wer zu Gast ist, sollte sich maßvoll bedienen.
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