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LANDWIRT: Was ist das Ziel einer Dokumentation von Klauengesundheit?
Sara PEDERSON: Wir wollen Probleme immer möglichst früh erkennen. Dann sind sie leichter in den Griff zu bekommen und richten weniger wirtschaftlichen Schaden an. Besonders beim Erkennen von Klauenerkrankungen sind viele Landwirte zu spät dran, wenn sie nicht explizit darauf Wert legen. Auf Betrieben, die Klauengesundheit dokumentieren, stelle ich fest, dass Klauenprobleme früher behandelt werden. Beispielsweise werden bereits Sohlenblutungen behandelt, sodass sie sich erst gar nicht zu einem Geschwür entwickeln. Wer regelmäßig dokumentiert, erkennt außerdem Probleme in Management, Fütterung oder der Haltung deutlich früher und kann besser gegensteuern.
Was muss dokumentiert werden?
Damit man die Dokumentation langfristig durchzieht, muss es so einfach wie möglich sein. Landwirte, die gerade erst damit anfangen, sollten aufschreiben, welche Kühe sie wann im Klauenstand hatten. Wer dann noch dazu schreibt, welche Probleme an der Klaue gefunden wurden, macht bereits alles richtig. Ob die Information auf einer Excel-Tabelle, auf einem Blatt Papier oder in einer App steht, ist komplett egal. Wichtig ist nur, dass Sie die Information rasch parat haben, wenn die Kuh das nächste Mal im Klauenpflegestand steht.
Das erfahren Sie noch in diesem Beitrag:
- Wie bewegt sich eine Kuh auf gesunden Klauen?
- Was bewirkt Bewegungsscoring langfristig und wie geht man richtig vor?
- Wie Ställe und Weidetriebwege die Klauengesundheit beeinflussen
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