Nach Singapur folgen nun auch Australien und Neuseeland: Dort können sich Verbraucher nun ebenfalls In-vitro-Fleisch schmecken lassen. Das australische Start-up-Unternehmen Vow erzeugt das „in vitro“ Fleisch der Japanischen Wachtel, das in beiden Ländern die Marktzulassung als Zutat erhielt. Es ist dort das erste Laborfleisch. Das Unternehmen möchte nun in „Dutzenden der aufregendsten Lokale Australiens“ den Verkauf des Produkts starten.
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Nach Singapur kommt das Laborfleisch des Unternehmens Vow nun auch nach Australien und Neuseeland.
Quelle: shutterstock.com/Frame Stock Footage
Demnächst können die Australier und Neuseeländer ein In-vitro-Fleischprodukt konsumieren. Das australische Start-up-Unternehmen Vow hat für das „in vitro“ erzeugte Fleisch der Japanischen Wachtel als Zutat von der Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) am Mittwoch, 18. Juni 2025 die Markzulassung erhalten. In beiden Ländern ist dies die erste Zulassung von Laborfleisch. Die Verpackung muss den Hinweis „zellkultiviert“ enthalten. Die FSANZ teilt mit, dass die amtliche Bewertung ergab, dass das Fleischprodukt außerhalb eines lebenden Organismus erzeugt wird. Das Produkt sei „für den menschlichen Verzehr sicher und birgt keine toxikologischen, ernährungsphysiologischen oder allergenen Risiken“.
25.000 Portionen in Singapur
Das Erzeugnis wurde bereits Anfang 2024 in Singapur eingeführt nachdem das Unternehmen die Marktzulassung von der Singapore Food Agency erhalten hatte. Vow gibt an, dass seit der Markteinführung über 25.000 Portionen „serviert“ wurden. Vow kündigte an, den Verkauf des Produkts jetzt in „Dutzenden der aufregendsten Lokale Australiens“ zu starten. Bisher dürfte aber das Geschäft mit dem Laborfleisch nicht ganz so dynamisch verlaufen, wie erhofft. Jüngst hatte das Unternehmen Schwierigkeiten seine Finanzierungsrunde abzuschließen. Erst im Januar 2025 kündigte Vow die Entlassung von 25 Mitarbeitern an, das entspricht 30 % der damaligen Belegschaft. AgE
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