KommentarDas österreichische Lagerhaus im Umbruch

Das österreichische Lagerhaus im Umbruch

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Der Markenwechsel der in Klagenfurt ansässigen „Unser Lagerhaus“ WHG von John Deere zu Claas war zweifellos eine der weitreichendsten Entscheidungen im österreichischen Landtechnikhandel der vergangenen Jahre. Erst kürzlich verteidigte Geschäftsführer Markus Furtenbacher den Schritt im LANDWIRT Interview als wirtschaftlich notwendig und blickte zuversichtlich in die Zukunft.

Wenige Monate später sollen er und sein Geschäftsführerkollege Hubert Schenk die „Unser Lagerhaus“ WHG jedoch verlassen. Ausgerechnet jener Aufsichtsrat, der Ende 2025 den Strategiewechsel zu Claas genehmigte, will mit den beiden Managern nun offenbar nicht mehr weiterarbeiten. Das wirft die Frage auf: Was ist seither passiert?

Hinter den Kulissen ist weiterhin viel Unverständnis über die Entwicklung bei der WHG zu hören (siehe Leserbrief „Was im Interview fehlte“ – LANDWIRT 16-2026). Besonders das Ende der langjährigen Partnerschaft mit Pöttinger sorgt für Diskussionen. Öffentlich äußern möchte sich dazu jedoch kaum jemand – aus Angst vor Konsequenzen.

Parallel baut das Lagerhaus TechnikCenter (LTC) sein John-Deere-Netz neu auf. Mit Armin Fritz Landtechnik sowie der RGO Lagerhaus GmbH wurden innerhalb weniger Wochen zwei neue Vertriebs- und Servicepartner für Kärnten und Osttirol präsentiert. Hintergrundinformationen dazu im Interview mit Geschäftsführer Johann Oberger vom LTC.

Fest steht: Der Umbruch im österreichischen Lagerhaus-System ist noch nicht abgeschlossen. Viele Antworten auf immer mehr Fragen stehen weiterhin aus.

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