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Nur mit Abo: LANDWIRT Reportage: Gemüseanbau in Tirol
Romed Giner ist Landwirt in Tirol. Während dort die Grünland- und Bergwirtschaft dominiert, hat sich die Familie vor 70 Jahren für den Gemüsebau entschieden. Ein Beitrag über Radieschen, die im Schatten schneebedeckter Gipfel wachsen.
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Hätten Sie gewusst, dass 40 % des Gemüsebedarfs in Tirol aus heimischem Anbau gedeckt werden? Dafür sorgen 70 Tiroler Gemüsebauern auf insgesamt 1.400 ha Fläche.
Einer von ihnen ist der 46-jährige Romed Giner aus Thaur im Bezirk Innsbruck-Land. Auf seinen rund 60 ha Ackerland – aufgeteilt auf 80 Schläge – wachsen fast drei Dutzend verschiedene Gemüsekulturen, unter anderem Salat, Radieschen, Karotten, Kartoffeln, Lauch und Blumenkohl. Ein Drittel der Flächen bewirtschaftet er ökologisch. „Die Grundlage für den Tiroler Gemüsebau bilden die tiefgründigen Schotterböden und die Ausläufer von Schottermoränen am Rand des Inntals“, erklärt der Landwirt. „Diese Böden erwärmen sich unglaublich schnell durch den Wipptalwind, der vom Brenner her durch das Inntal zieht.“ Dadurch kann Giner bereits Anfang Februar die ersten Radieschen aussäen. „Es hat schon Jahre gegeben, da war ich am Vormittag mit dem Traktor und der Sämaschine unterwegs und am Nachmittag bin ich noch eine kurze Runde Ski gefahren“, berichtet der Tiroler schmunzelnd und nimmt ein Bündel Radieschen vom Fließband einer Reinigungsmaschine.
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