RindRindermastLandwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle in Argentinien

Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle in Argentinien

Erschienen in: LANDWIRT 10/2026

Argentinien lieferte etwa 4 % der weltweiten Rindfleischproduktion.
Quelle: Grabner

Argentinien ist ein riesiges Land, etwa 33 Mal so groß wie Österreich und fast achtmal so groß wie Deutschland. Allein die jährlich genutzte Ackerbaufläche beträgt rund 340.000 km². Argentiniens Landesnatur ist vielfältig, vom trockenen Steppengebiet Patagoniens über die flache Pampa, die Vorgebirge der Anden bis hin zum Naturwaldgebiet des Chaco und dem beginnenden Tropenwald im Norden.

Schafe, Rinder, Weinbau und Ackerbau prägen die Nutzungen im Land, je nach Temperatur und Niederschlag.

Argentiniens Schulden und Inflation

Die Landwirtschaft ist für Argentinien ein wichtiger Devisenbringer. Das Land ist durch mehrere Staatskrisen hoch verschuldet und muss diese Schulden in US-Dollar zurückzahlen. Die Staatswährung, der Peso, wurde massiv abgewertet, um die Inflation zu drücken.

Argentiniens Präsident Milei ist bislang erfolgreich, unter anderem, weil er die Inflation auf etwa 2 % pro Monat drücken konnte (das sind immer noch 25 % Jahresinflation). 2024 hatte Argentinien eine Inflationsrate von 219 %. Im Jahr 2024 exportierte Argentinien landwirtschaftliche Produkte im Wert von 48 Mrd. US-Dollar, wobei Soja dabei einen Anteil von 40 % hatte.

Dieser Artikel hält noch bereit:

  • Soja, Mais und Weizen für den Weltmarkt
  • Rindfleischkonsum und Mutterkuhhaltung
  • Kurzmast: vom Absetzer ins Feedlot
  • Feedlots: Haltung, Güllemanagement und Rationen
  • Preise, EU-Lieferungen und Exportperspektiven

 

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