ForstLaubholzversteigerung in Heiligenkreuz: Die Ergebnisse

Laubholzversteigerung in Heiligenkreuz: Die Ergebnisse

0:00 0:00
(v.l.): NÖ Waldverband-GF Ulrich Schwaiger, Landwirtschaftskammer NÖ-Vizepräsidentin Andrea Wagner, Revierassistentin im Forstbetrieb Niederkreuzstetten GmbH Julia Keita und Abt des Stiftes Heiligenkreuz Maximilian Heim
Quelle: Georg Pomaßl/LK Niederösterreich

Die Laubholzversteigerung in Heiligenkreuz hat sich längst als Treffpunkt für Holzexperten aus dem In- und Ausland etabliert. Die Qualität der angebotenen Hölzer findet auch über die österreichischen Grenzen hinaus große Anerkennung. In diesem Jahr nahmen 29 Käufer aus Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn, Kroatien und der Schweiz an der Versteigerung teil. 194 Waldbauern sowie Forstbetriebe lieferten ihre Hölzer am Submissionsplatz in Heiligenkreuz an.

Die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Niederösterreich Andrea Wagner betont: „Die Laubholzversteigerung in Heiligenkreuz ist ein mittlerweile fest etablierter Vermarktungsplatz für hochwertiges Laubholz aus heimischen Wäldern. Gerade für kleinere Waldbesitzer bietet dieses Format die Möglichkeit, außergewöhnliche Qualitäten professionell am Markt zu platzieren. Die hohe Beteiligung sowie die erzielten Spitzenpreise zeigen deutlich, dass für Qualität eine entsprechende Nachfrage und Zahlungsbereitschaft besteht. Zudem bestätigt die internationale Käuferschaft die wirtschaftliche Bedeutung der Submission.“

Eiche und Nuss weiterhin gefragt

Die Eiche dominierte erneut den Markt, aber auch Edellaubhölzer, wie die Esche, zeigten ihr großes Potenzial auf. Mit einem Verkaufserlös von 8.700 Euro erzielte eine Eiche den höchsten Gesamtpreis. Auch das Höchstgebot von 3.239 Euro pro Festmeter erreichte die Baumart Eiche.

Der Trend zu dunklem Holz hält ungebrochen an. Ulrich Schwaiger, Geschäftsführer des Niederösterreichischen Waldverbandes, erklärt: „Marktkonform und dem Trend folgend lieferten die Waldeigentümer Laubrundholz höchster Qualität. Die Wertholzsubmission zeigt alle Jahre wieder, dass sich eine aktive und zielorientierte Waldbewirtschaftung für die heimischen Waldbesitzer lohnt. Neben guten Erlösen trägt die Wertholzversteigerung zu einer deutlichen Imagezunahme für die Laubholzbewirtschaftung bei. Die Vielfalt unserer heimischen Wälder zeigt sich im breiten Angebot der Baumarten, in der regen Nachfrage sowie in der ambitionierten Preisgestaltung.“

Kompetente Beratung und Abwicklung

Neben der aktiven Bewirtschaftung und kontinuierlichen Pflege von Laubhölzern ist auch die Ausformung und die Auswahl der Vermarktungsform entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg des Waldbesitzers. Julia Keita, Revierassistentin im Forstbetrieb Niederkreuzstetten GmbH, hält fest: „Im Rahmen der Wertholzsubmission können die wertvollsten Stämme unseres Reviers bestmöglich vermarktet werden. Das zeigt sich am erzielten Erlös für unseren angelieferten Speierling.“

Die Laubholzsubmission wird von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich und dem Waldverband Niederösterreich durchgeführt.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer.
Gesamt: 0,00