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Nur mit Abo: Lebensmittel: „Niedrige Preise verzerren den Wert“
Billige Lebensmittel gelten als sozial. Doch was, wenn genau diese Niedrigpreise unsere Versorgung untergraben? Marketing-Professor Christoph Teller erklärt, warum Preisdumping im Supermarktregal mehr zerstört, als es nutzt, und die Landwirtschaft am Ende den Preis dafür zahlt.
Ihr Vortrag auf der Wintertagung 2026 trug den provokanten Titel „Erhöht die Lebensmittelpreise“. Als Wirtschaftsprofessor leicht daher gesagt oder ernst gemeint?
Der Titel war bewusst zugespitzt. Es geht nicht darum, Lebensmittel künstlich zu verteuern. Leistbare Lebensmittel sind wichtig, aber dauerhaft extrem niedrige Preise verzerren den Wert von Lebensmitteln und der Landwirtschaft.
Für viele Konsumentinnen und Konsumenten ist der Preis zu einer mentalen Abkürzung für Qualität geworden. Je billiger ein Produkt, desto weniger wird wahrgenommen, was dahintersteckt – etwa Tierwohl, Umweltschutz oder Versorgungssicherheit.
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