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Lebensmittelverschwendung kostet durchschnittlich 800 Euro
In Österreich landen jährlich rund eine Million Tonnen genießbarer Lebensmittel im Abfall – das entspricht im Schnitt 800 Euro pro Haushalt. Zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung am 29. September macht die Organisation Land schafft Leben auf die Ursachen und Folgen aufmerksam.
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Lebensmittelverschwendung ist in Österreich ein massives Problem: Laut Land schafft Leben werden jedes Jahr rund eine Million Tonnen Lebensmittel weggeworfen, die eigentlich noch genießbar wären. Besonders betroffen sind Privathaushalte – sie verursachen mit 63 Prozent den größten Anteil. Durchschnittlich wirft jeder Haushalt Waren im Wert von 800 Euro weg. Das entspricht etwa zwei vollen Monatseinkäufen.
Hauptgründe sind übertriebene Vorsicht beim Mindesthaltbarkeitsdatum sowie der Kauf größerer Mengen an Aktionsware, die dann nicht rechtzeitig konsumiert wird. „Rabattierte Produkte scheinen auf den ersten Blick beim Sparen zu helfen. Wenn wir aber nicht verbrauchen, was wir kaufen, bezahlen wir diesen Griff ins Regal teuer“, betont Gründerin Maria Fanninger.

Besonders oft landen Brot und Gebäck, Obst und Gemüse, aber auch Milchprodukte, Fleisch und Fisch in der Tonne. Pro Person summiert sich das auf rund 75 Kilogramm vermeidbaren Lebensmittelmüll pro Jahr. Neben hohen Kosten bedeutet das auch eine Verschwendung von Wasser, Energie, Ackerfläche und Arbeitsleistung.
„Wir kritisieren Preissteigerungen bei Essen – gleichzeitig werfen wir im Schnitt 800 Euro in Form von Lebensmitteln pro Jahr weg“, so Fanninger. Bewussteres Einkaufen und ein achtsamer Umgang mit Lebensmitteln könnten nicht nur Geld sparen, sondern auch helfen, Ressourcen und die Arbeit der Produzent:innen mehr wertzuschätzen.
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