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Lemken Saphir XMR im Fahrbericht

Erschienen in: LANDWIRT 15/2026

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Abseits der DLG Feldtage 2026 präsentierte Lemken die neue mechanische Drillmaschine Saphir XMR erstmals im Feldeinsatz.
Lemken Saphir XMR im LANDWIRT Fahrbericht.
Quelle: Paar

Die Saphir 10 zählt zu den bekanntesten mechanischen Drillmaschinen im Lemken-Programm. Sie blieb über Jahre weitgehend unverändert, während die pneumatische Solitair-Baureihe stetig weiterentwickelt wurde.

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Mit der Saphir XMR bekommt nun auch die mechanische Serie mehr als nur eine Modellpflege: Komplett neu sind Dosierung, Bedienung, Fahrgassensystem und Aufsattelkinematik. Gleichzeitig ändert sich am Grundkonzept mit mechanischer Aufbaudrillmaschine und OptiDisc-Doppelscheibenschar nichts. Erfahrene Saphir-Fahrer finden sich deshalb schnell zurecht.

Modellbezeichnung der Lemken Saphir XMR

Mit der neuen Modellbezeichnung verabschiedet sich Lemken von der bisherigen Nummerierung. Im neuen Namenszusatz steht „X“ für die hochwertigere Ausstattung, „M“ für Mounted (angebaut) und „R“ für Rigid (starr). Er findet sich identisch bei den neuen Kreiseleggen Zirkon XMR – ein Hinweis darauf, dass beide Baureihen als Einheit entwickelt wurden. Die Saphir XMR lässt sich auch weiterhin mit der Zirkon EMR kombinieren.

Nah am Traktor

Eine wesentliche Änderung betrifft die Aufsattelkinematik der Drillmaschine. Sie stammt von der pneumatischen Solitair. Beim Ausheben schwenkt die Drillmaschine gleichzeitig nach vorne. Dadurch wandert der Schwerpunkt näher an den Traktor und die Hinterachslast beim Transport sinkt.

Was dieser Artikel noch bereit hält:

  • Kompakte Aufsattelkinematik der Saphir XMR
  • Elektrische Dosierung für unterschiedliche Saatgutmengen
  • ISOBUS und digitale Bedienung in Serie
  • Fahrgassensystem schnell anpassen
  • Saatgutbehälter mit bis zu 1.500 Litern
  • Lemken Saphir XMR beim ersten Feldeinsatz
  • Mehr Einstellmöglichkeiten und moderne Sätechnik

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